Merkel brüskiert Osteuropäer: „Das sind Sachen, die kann man nicht verhandeln“

15. Oktober 2015
Merkel brüskiert Osteuropäer: „Das sind Sachen, die kann man nicht verhandeln“
International
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Brüssel. Mit ihrem Festhalten an der unbegrenzten Zuwanderung nach Europa bringt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die osteuropäischen Staaten gegen Deutschland auf. Besonders negativ nehmen die östlichen Nachbarn die als herablassend empfundene Art von Merkel wahr, heißt es im „Spiegel“.

Während einer Rede vor dem Europaparlament Anfang Oktober belehrte die deutsche Regierungschefin die EU-Partner jenseits der Oder. „Wenn aber jemand sagt, das ist nicht mein Europa, wenn da Muslime im Land leben, dann muss ich sagen: Das sind Sachen, die kann man nicht verhandeln.“ Damit zielte Merkel auf die Slowakei, die sich geweigert hatte, sogenannte „Flüchtlinge“ moslemischen Glaubens aufzunehmen.

Neben ihrem Plädoyer für muslimische Asylanten in Europa kanzelte Merkel die zuwanderungskritischen Regierungen in Ungarn, Polen, Tschechien und der Slowakei kollektiv ab. „Daß gerade diejenigen, die so froh über das Ende des Kalten Krieges sein können, denken, aus der Globalisierung könne man sich raushalten, kommt mir irgendwie komisch vor.“

Schon im September hatte der „Münchner Merkur“ geschrieben, daß das Verhalten Merkels „eine unverzeihliche Torheit“ sei, indem sie den unwilligen EU-Partnern mit Sanktionen drohte, falls diese nicht ebenfalls in die „Willkommenskultur“-Euphorie einstimmen. Nach der verordneten Sparpolitik empfinden es die Osteuropäer als weitere Bevormundung, wenn die deutsche Regierung ihnen die Aufnahme von Asylanten vorschreibt. „Die Urangst, fremd im eigenen Land zu werden, wächst angesichts des Zustroms Schutzsuchender aus der muslimischen Welt und Afrikas allerdings auch in Deutschland“, stellte der „Münchner Merkur“ treffend fest. (ag/sp)

4 Kommentare

  1. Dr. Altenburger sagt:

    Da haben wir Merkels Zauberwort wieder, die totale Globalisierung muss her, denn selbständige Länder, vielleicht noch volkswirtschaftlich und betriebswirtschaftlich sauber geführt, mit eigener Identität und sonstige Gefühlsduselei, vielleicht noch Menschlichkeit, ???? ! das ist doch Pillepalle, Nostalgie von gestern, vielleicht noch ein Herzogtum
    Sachsen oder Fürstentum Schleiz, Greiz, Gera, oder die Anektion Sachsen Gotha, Coburg, Hannover an Großbritannien ? Nein die Globalisierung muß her, das ist alternativlos,nicht verhandelbar, kann befohlen werden, koste es was es wolle, denn denn die Globalen Bankster haben Hunger, globalen Hunger, grenzenloser Hunger, denn er wird erzeugt durch Größenwahn. Wir sollten eher wieder die Kleinstaaten einführen, notfalls wieder kleine Königreiche, Herzogtümer, Fürstenhäuser , denn der Globalismuswahn nimmt uns noch mehr Freiheit und die eigene Identität voll und ganz. Hoffe das England, Tschechien, Ungarn, Polen und mehr aus der EUDSSR aussteigen.

  2. Frau Merkel, immer schön so weitermachen und sie werden erleben, wie die französische Revolution und noch viel mehr nach Deutschland kommt. U Es ist eine Frechheit was die Frau sich leistet. Es gibt einen schönen Kommentar eines ehemaligen Verteidigungsminsters, Rupert Scholz, „Kein Asylrecht ohne Grenzen“, zu dem Asylparagraphen im Grundgesetz. Der ist lesenswert, stimmt er doch mit der Meinung vieler anderer Juristen überein. Und ganz besonders hat mich die Äusserung eines CDU Mannes gefreut, der nun meine Idee aufgreift und für die Wiedereinführung der Wehrpflicht plädiert. Grundsätztlich eine tolle Idee. Aber warum bedurfte es erst des Asylantenansturms? Waren uns unsere Alten nicht wichtig genug?

  3. A.S. sagt:

    Jetzt noch mehr Mut beweisen, ihr Ungarn, Slowaken, Tschechen und Polen und aus dem völkerzerstörenden Gulag EU austreten!

  4. Fackel im Sturm sagt:

    Fr. Merkel beschädigt, nein ramponiert den guten Ruf Deutschlands in der Welt – das haben nicht mal die Nazis geschafft…

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