Ungarische Regierung: „Migranten“ ist der falsche Ausdruck – es sind „Aggressoren“

28. September 2015
Ungarische Regierung: „Migranten“ ist der falsche Ausdruck – es sind „Aggressoren“
International
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Budapest. Nach einem Bericht des britischen „Express“ rechnet der ungarische Außenminister Peter Szijjártó mit einem gewaltigen Potential weiterer „Flüchtlinge“, mit denen Europa rechnen müsse. Szijjártó wörtlich: „Ich glaube nicht, daß die Analysen-Ergebnisse, die von 30 bis 35 Millionen Menschen als mögliche Migranten ausgehen, übertrieben sind.“

Es sei eine Selbsttäuschung, die Situation eine „Migrationskrise“ zu nennen, da man es inzwischen mit einer „massiven Völkerwanderung mit unerschöpflichen Reserven“ zu tun habe. Szijjártó warf der EU vor, den Schutz ihrer Grenzen zu vernachlässigen, und den europäischen Politikern, daß sie Angst hätten, die Dinge beim Namen zu nennen.

Auch der ungarische Regierungssprecher Zoltan Kovacs redet in diesen Tagen nicht um den heißen Brei herum, wenn es darum geht, die Situation wahrheitsgetreu wiederzugeben. Er sagte, daß die „Migranten“ ihrer Bezeichnung nicht gerecht würden und sich dem ungarischen Volk gegenüber „aggressiv“ verhalten hätten. Seiner Meinung nach handelt es sich um handfeste „Aggressoren“.

Ungarns Premier Viktor Orbán kündigte unterdessen an, daß seine Regierung jetzt auch mit den anderen Visegrad-Ländern – der Tschechischen Republik, der Slowakei und Polen – sowie mit Kroatien über eine Grenzsperranlage sprechen wolle. Mit dem Bau eines 41 Kilometer langen Zauns an der kroatischen Grenze hat Ungarn bereits begonnen. Nach der Fertigstellung des Grenzzauns zu Serbien wurde außerdem sofort mit der Erweiterung der Anlage in Richtung Rumänien begonnen. Am Tag darauf fanden Ausschreitungen an der Grenze zu Serbien statt, wobei 29 Asylanten festgenommen wurden, darunter ein IS-Mitglied. (mü)

6 Kommentare

  1. PFEFFI sagt:

    ES IST SCHADE DEUTSCHLAND SCHAFFT SICH AB !!!

  2. Phil Brenner sagt:

    Ganz sicher sind dies nicht die Ärzte, IT-Spezialisten und andere Heilsbringer, wie sie sie uns die Schundmedien und die deutschhassenden Polititbonzen in Berlin immer verkaufen wollen!

  3. C. Mertens sagt:

    Ob nun Migranten oder Aggressoren – das Hauptproblem
    ist das politische System in der Zone!

    Wir brauchen endlich ein wirklich demokratisches System
    mit Volksabstimmungen zu Einwanderung, Euro und GEZ.

    Diese DDR/BRD-Nachkriegs-Regimes zur Entmündigung der Bürger
    gehören auf den Müllhaufen der Geschichte!

  4. Michael Hinz sagt:

    Stimmt.

    Ich habe den Terminus Flüchtlinge bisher noch nie verwendet, sondern bevorzuge das Substantiv Invasoren.

  5. Ernst sagt:

    Na na Freund Orban das sind Deutschlands neue billigen Fachkräfte.Jeder zweite Gehirnchirurg,jeder dritte Kernphysiker,jeder vierte Hausarzt,jeder fünfte Tempelgongschläger.Verbaut der deutschen EU nicht die rosarote Zukunft.

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