Studie: fast die Hälfte der Amerikaner sieht die eigene Regierung als Bedrohung

23. September 2015
Studie: fast die Hälfte der Amerikaner sieht die eigene Regierung als Bedrohung
International
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New York. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten braut sich ein gefährlicher Stimmungsmix aus Staatsverdrossenheit, Unzufriedenheit und Angst zusammen. Einer aktuellen Studie des Gallup-Meinungsforschungsinstituts zufolge sieht sich fast die Hälfte der US-Bürger mittlerweile durch die eigene Regierung bedroht.

Als Gründe werden Polizeigewalt, das Ausspähen der Privatsphäre und die Verletzung der Redefreiheit genannt. In den letzten zwölf Jahren ist dieser Anteil deutlich und kontinuierlich gewachsen.

Noch 2003 hatte erst knapp ein Drittel der Amerikaner ihre Regierung als „unmittelbare Bedrohung für die Bürgerrechte und Grundfreiheiten“ eingestuft. Jetzt liegt dieser Anteil bei 49 Prozent. Die Befragten begründeten ihre Haltung unterschiedlich. Für etwa 19 Prozent ist die Regierung einfach „zu groß“ geworden und erläßt zu viele Gesetze. 15 Prozent sehen ihre Bürgerrechte und Freiheiten verletzt. Etwa zwölf Prozent sind auch mit der verschärften Waffenkontrolle unzufrieden. (mü)

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3 Kommentare

  1. Der Rechner sagt:

    Vermutlich sehen mehr als die Hälfte aller Nichtamerikaner die US-Regierung als Bedrohung.

  2. vratko sagt:

    Die eigene Regierung dort ist nichts weiter als eine Marionette der Wallstreet-Bankster und Ostküstenclans. Sie sind die Spielleiter für die nationale und internationale Politik. Es ist daher egal, wer unter ihnen der nächste VSA-Präsident wird und die Spirale weiter dreht! Reagen als 40ster Präsident oder Schwarzenegger als Gouveneur Californiens sind auch in ihren Ämtern Schauspieler geblieben, während Merkel und Obama erst durch ihre Ämter zu Schauspieler wurden; auf dem Regisseursessel dagegen sitzen ganz andere Leute, die ob ihrer eiskalten Skrupellosigkeit in KEINER Freundschaftsliste auftauchen dürfen!!

  3. A.S. sagt:

    Die Risse im inneren Gefüge des Welthegemons werden immer größer und tiefer.
    Schlecht für die Volksgruppen dort, gut für die nach Freiheit von der Über-Herrschaft durch die VSA strebenden Völker der Welt, insbesondere die vom Tod bedrohten weißen Völker Europas.
    Erst wenn die VSA ihre militärische und geheimdienstliche Intervensionsfähigkeit in Europa weitgehend verlieren, ist der Weg in die erneuerte Souveränität der Staaten Europas frei, denn freiwillig werden die Yankies die von ihnen eroberten Positionen nicht räumen.

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