Nach Ausschreitungen: Politiker fordern Hooligan-Überwachung durch Verfassungsschutz

29. Oktober 2014
Nach Ausschreitungen: Politiker fordern Hooligan-Überwachung durch Verfassungsschutz
National
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Köln/Berlin. Infolge der Ausschreitungen bei einer Demonstration von „Hooligans gegen Salafisten“ in Köln am vergangenen Wochenende fordern Politiker von CDU und SPD eine verschärfte Beobachtung der Szene durch den Verfassungsschutz.

„Der Zusammenschluß von gewaltbereiten Hooligans und Rechtsextremisten ist ein völlig neues Phänomen, das von den Sicherheitsbehörden bei den Ausschreitungen in Köln offensichtlich nicht ganz richtig eingeschätzt worden ist“, sagte die stellvertretende SPD-Fraktionschefin Eva Högl der „Rheinischen Post“. Nun gelte es, dieser Allianz auf der Spur zu bleiben und eventuellen Verflechtungen nachzugehen. „Das bedeutet auch, daß der Verfassungsschutz gegebenenfalls gewaltbereite Fußballfans und ihre Verbindungen in die rechtsextreme Szene gut beobachten und sich dabei eng mit der Polizei abstimmen muß“, so Högl weiter. Auch Unionsfraktions-Vize Thomas Strobl forderte eine stärkere Einbindung des Verfassungsschutzes: „Ob es hier Verbesserungspotential gibt, sollte man sich anschauen“, sagte Strobl dem Blatt. (lp)

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