GdP-Chef über Einwanderer-Krawalle: „Gefahr groß, daß es zu weiteren Ausschreitungen kommt“

10. Oktober 2014
GdP-Chef über Einwanderer-Krawalle: „Gefahr groß, daß es zu weiteren Ausschreitungen kommt“
Kultur & Gesellschaft
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Hamburg/Celle. Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, fordert im Zusammenhang mit den jüngsten Ausschreitungen ein hartes Vorgehen gegen gewalttätige Demonstranten.

„Die Polizei muß sofort konsequent einschreiten, wenn es zu Straftaten kommt. Das hat sie in Hamburg und Celle getan und dabei wird es auch bleiben“, sagte Malchow den „Lübecker Nachrichten“. Er befürchte, daß sich der Konflikt zwischen kurdischen Demonstranten und Sympathisanten der Islamisten-Miliz „Islamischer Staat“ hierzulande noch aufschaukelt. „Die Gräueltaten in Syrien und dem Irak führen zu einer hochemotionalen Situation. Daß sich die Lage dort ändert, ist nicht absehbar. Deshalb ist die Gefahr groß, daß es zu weiteren Ausschreitungen kommt“, so der GdP-Chef. Die Polizei sei mit einer neuen Qualität der Auseinandersetzung konfrontiert, die etwa mit den Straßenschlachten zum 1. Mai nicht vergleichbar sei. „Betroffenheit und Aggressivität sind hier sehr viel größer“, erläuterte Malchow und verwies auf Waffenfunde und Schwerstverletzte bei den jüngsten Zusammenstößen in Hamburg und Celle. (lp)

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