Demographischer Wandel: Japanische Regierung setzt auf Roboter statt Einwanderer

24. Juni 2014
Demographischer Wandel: Japanische Regierung setzt auf Roboter statt Einwanderer
Wirtschaft
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Tokio. Die japanische Regierung will die sich durch die Überalterung der Gesellschaft verschlechternde Wirtschaftsleistung durch den vermehrten Einsatz von Robotern auffangen.

Da die Einwohnerzahl bereits 2048 von aktuell 127 Millionen auf unter 100 Millionen gesunken sein könnte, sollen zwar in besonders betroffenen Branchen hochqualifizierte Einwanderer angeworben werden, deren Aufenthaltsbewilligungen jedoch befristet sind. Wie der „Asienspiegel“ berichtet, soll im Kampf gegen die Folgen der Überalterung allerdings künftig die staatliche Unterstützung der Roboterindustrie eine zentrale Rolle in der Wirtschaftsstrategie einnehmen. So peilt die Regierung bis 2020 eine Verdreifachung des Umsatzes der Roboterindustrie auf 2,4 Billionen Yen (17,3 Milliarden Euro) an. Zusätzlich soll die Entwicklung von möglichst preisgünstigen Robotern gefördert werden, die beispielsweise in der Landwirtschaft eingesetzt werden. (lp)

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