Freihandelsabkommen zwischen EU und den USA: FDP bezeichnet Bedenken als Panikmache

18. Februar 2014

Brüssel/Washington. Die FDP hält es für erfreulich, daß zwischen den USA und der EU über ein Freihandelsabkommen verhandelt wird.

In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ erklärte der Europaabgeordnete Michael Theurer, jahrelang hätten die Vereinigten Staaten zuvor alle Gespräche darüber abgelehnt. „Die EU sollte unvoreingenommen in diese Verhandlungen hineingehen“, forderte der FDP-Politiker, der zu den Spitzenkandidaten seiner Partei für die Europawahl gehört und Landesvorsitzender der FDP in Baden-Württemberg ist. Aus Sicht der europäischen Industrie sei ein besserer Zugang zu den US-Märkten wünschenswert, sagte Theurer. Davon profitierten auch deutsche Arbeitnehmer und Unternehmer. „An der an der Panikmache vor Chlor-Hühnchen beteilige ich mich nicht“, so der FDP-Politiker.

Die im Juli 2013 begonnenen Verhandlungen zwischen der EU und den USA über die Schaffung der größten Freihandelszone der Welt hat eine „Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft“ zum Ziel. Verbraucherschützer befürchten, am Ende könnten Lobby-Interessen großer Konzerne den Verbraucherschutz unterminieren.

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