NRW: Patienten sollen Englisch lernen, um ausländische Ärzte besser zu verstehen

10. Januar 2014

Düsseldorf. Der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) hat angesichts von Verständnisschwierigkeiten zwischen ausländischen Ärzten und deutschen Patienten letzteren indirekt empfohlen, besser Englisch zu sprechen.

Verständigungsschwierigkeiten könnten auch durch bessere Sprachkenntnisse der Kranken gelöst werden. „Das Problem wäre schon gelöst, wenn mehr Patienten als bisher Englisch könnten“, sagte Schneider am Rande einer Veranstaltung der Handwerkskammer Münster zum Thema „Integration durch Ausbildung“. Das berichtet die „Rheinische Post“. Ein Sprecher wies Kritik an den Äußerungen zurück, es handle sich bei diesen letztlich um Binsenweisheiten und mitnichten um eine Aufforderung, Englisch-Kurse zu belegen.

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