Mecklenburg-Vorpommern: Keine erneute Prüfung gewöhnlicher Mordfälle auf „rechten“ Hintergrund

23. Oktober 2013

Schwerin. Seit Jahren geben linke Medien und Initiativen eine weit höhere Zahl von Todesopfern aus angeblich „rechtsextremen“ Motiven an als die Bundesbehörden. Mit Nachdruck wird immer wieder verlangt, die nicht anerkannten Fälle erneut zu überprüfen.

Zumindest in Mecklenburg-Vorpommern hat man davon jetzt offenbar die Nase voll. Vor dem Innenausschuß des Landtags hat Innenminister Lorenz Caffier (CDU) es abgelehnt, fünf vom Tagesspiegel und der Zeit als rechtsextrem eingestufte Mordfälle erneut untersuchen zu lassen. Die Taten seien bereits mehrfach überprüft worden, so der Minister. Der Generalstaatsanwalt des Bundeslandes Helmut Trost ergänzte, die Darstellungen der Blätter zu den genannten Fällen seien „größtenteils einseitig, tendenziell gefärbt und lückenhaft“ und würden nicht der „gerichtlichen Wahrheit“ entsprechen. „Es sei in der Regel um Diebstahl oder Raub gegangen“, gab der Tagesspiegel die Stellungnahme kleinlaut wieder. „Die Opfer wurden umgebracht, um diese Straftaten zu verdecken. Ein Haß auf bestimmte Menschengruppen sei als Motiv von den Gerichten nicht festgestellt worden.“

Dieser Artikel erschien in ZUERST! Ausgabe 8-9/2013 –
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