Grüne: Deutschland braucht Einwanderer, „die in unserem Sozialsystem zuhause sind“

10. Oktober 2013

Foto: Wikimedia/Jonas Rogowski, CC BY-SA 3.0

Berlin. Die neue Fraktionschefin der Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, hat sich für Einwanderung in die deutschen Sozialsysteme ausgesprochen.

Auf die Frage, unter welchen Bedingungen sie sich eine Koalition mit der Union vorstellen könne, nannte sie gegenüber dem ARD-Morgenmagazin das Thema Einwanderung. Wörtlich fragte Göring-Eckardt: „Sind wir ein Land, das für Migrantinnen und Migranten offen ist, was Leute anzieht – die wir übrigens dringend brauchen, nicht nur die Fachkräfte, sondern weil wir auch Menschen brauchen, die in unserem Sozialsystem zuhause sind, und die sich hier auch zuhause fühlen können?“

Der sächsische CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer forderte die Grünen-Politikerin umgehend zur öffentlichen Klärung ihrer Positionen aufgefordert. Vor der Sondierungsrunde zwischen Union und Grünen am heutigen Donnerstag warnte Kretschmer gegenüber der „Leipziger Volkszeitung“ vor einer Integrationspolitik, die als Aufruf zur Zuwanderung in die deutschen Sozialsysteme verstanden werde. „Wir können in Deutschland nicht alle Probleme der Welt lösen; wir können nur positive Entwicklungen in den jeweiligen Ländern unterstützen.“

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