Russischer Präsident: Putin beklagt „Exzesse der Politkorrektheit“ in Europa

24. September 2013

Foto: flickr/sermarr erGuiri, CC BY 2.0

Moskau. Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Absicht zahlreicher westlicher Parteien und Politiker kritisiert, die Hetero- und Homo-Ehen in ihren Rechten gleichzusetzen.

„Wir sehen, wie viele euroatlantische Länder faktisch den Weg der Absage von den eigenen Wurzeln, darunter von den christlichen Werten gegangen sind, die die Grundlage der westlichen Zivilisation bilden“, sagte Putin laut der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti. „Abgelehnt werden die moralische Grundlage und auch jede traditionelle Identität – die nationale, die kulturelle, die religiöse und selbst die rechtliche.“ Betrieben werde eine Politik, die kinderreiche Familien mit gleichgeschlechtlichen Partnerschaften gleichsetze. Viele Menschen in den europäischen Ländern hätten inzwischen Angst, sich zu ihrer religiösen Zugehörigkeit zu bekennen, „selbst Feste werden abgeschafft beziehungsweise anders bezeichnet, womit das Wesen des Festes schamvoll versteckt wird“, beklagte Putin die „Exzesse der Politkorrektheit“. Diese führten auf direktem Weg „zum Verfall und zur Primitivität sowie zu einer tiefen demografischen und moralischen Krise“.

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