Vergewaltigung fehlgeschlagen: Täter bekommt Messer in die Brust – Lebensgefahr

9. September 2013

Foto: flickr/Marco_Broscheit, CC BY 2.0

Berlin. In Berlin-Mitte endete ein mutmaßlicher Vergewaltigungsversuch für den Täter auf der Intensivstation des Krankenhauses. Er schwebt in Lebensgefahr.

Wie die „B. Z.“ berichtet, hatten Anwohner am frühen Morgen die Polizei alarmiert, weil sie durch die Hilferufe einer Frau geweckt wurden. „Als ich aus dem Fenster schaute, sah ich den Mann auf ihr hocken. Er schlug immer wieder auf sie ein“, sagte eine Zeugin dem Blatt. Auch die lauten Rufe der Frau konnten den Täter nicht stoppen, machten aber zwei Männer auf der anderen Straßenseite auf die Situation aufmerksam. Als die Männer zum Ort des Geschehens eilten, zog der Täter laut der Zeugin sofort ein Messer und ging auf die beiden los. Laut der Polizei kam es dann zu einem Gerangel, in dessen Verlauf der Angreifer durch einen Messerstich in der Brust schwer verletzt wurde. Während die Frau mit blutigen Wunden im Gesicht nach ambulanter Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden konnte, liegt der Mann nun lebensgefährlich verletzt auf der Intensivstation. Eine Mordkommission der Polizei ermittelt nun wegen versuchten Totschlags gegen die beiden Helfer.

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