Politologe: US-Unterstützung der Rebellen in Syrien und möglicher Angriff zielen im Endeffekt auf den Iran

2. September 2013

Washington/Damaskus. Die Syrien-Strategie der US-Regierung folgt laut dem US-Politologen James A. Paul einer einheitlichen Linie und zielt auf einen gewaltsamen Sturz von Präsident Bashar al-Assad sowie auf den ihn unterstützenden Iran.

Gegenüber der Tageszeitung „Neues Deutschland“ sagte der frühere Direktor des US-amerikanischen Think-Tanks Global Policy Forum, wie auch in anderen Konflikten habe die US-Regierung in Syrien „den Einsatz tödlicher Mittel nie gescheut.“ Damit meine er nicht nur den weiterhin drohenden Militärschlag: „Der erste Schritt hin zu einer Intervention in Syrien wurde im Jahr 2011 mit der Unterstützung eines bewaffneten Aufstandes getan. Auf diese Weise wurde eine gewaltfreie und demokratische Oppositionsbewegung an den Rand gedrängt. Und dieser bewaffnete Aufstand stützt sich seither mehr und mehr auf ausländische islamistische Kämpfer, massive Waffenlieferungen aus dem Ausland und andere Formen der externen Unterstützung, etwa durch geheimdienstliche Aufklärung.“ Man dürfe zudem nie vergessen: „Der Weg des Westens nach Teheran führt über Damaskus.“

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