Syrien-Konflikt: Armee rückt auf von Rebellen besetztes Aleppo im Norden des Landes vor

10. Juni 2013

Aleppo. Die syrische Armee rückt nach der Rückeroberung Al-Qusairs von den durch die USA sowie diverse Golfstaaten unterstützten, teils islamistischen Rebellen nun auf die ehemalige Wirtschaftsmetropole Aleppo vor.

Wie die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti unter Berufung auf „Syria al-An“ berichtet, habe im im Norden des Landes die Operation „Nördlicher Sturm“ begonnen. Demnach rückten am Sonntag in mehreren Gemeinden des Gouvernements Aleppo, dessen von den Gegnern der Regierung von Präsident Baschar al-Assad besetzte Hauptstadt die gleichnamige Metropole ist, gepanzerte Einheiten auf die Stellungen der „Freien Syrischen Armee“ (FSA) vor. In der Stadt selbst seien mehrere Viertel durch die Armee erobert worden, so der libanesische Fernsehsender „Al-Manar“ dem Bericht zufolge. Ministerpräsident Wael al-Halqi erklärte dazu, daß die Operationen der syrischen Armee am Boden fortgesetzt würden, bis alle Terroristen und Söldner bis auf den letzten Mann vernichtet seien, so die syrische Nachrichtenagentur SANA. Derweil wurde bekannt, daß in der Stadt – mutmaßlich von Jihadisten der islamistischen „Jabhat Al-Nusra“-Front – ein 15-jähriger Syrer wegen angeblicher Gotteslästerung hingerichtet wurde, wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete.

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