„Blackout“-Szenarien: Bundesamt für Bevölkerungsschutz warnt vor umfassenden Stromausfällen

27. November 2018
„Blackout“-Szenarien: Bundesamt für Bevölkerungsschutz warnt vor umfassenden Stromausfällen
National
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Berlin. Vor möglichen katastrophalen Folgen eines energetischen Blackouts warnt derzeit das Bundesamt für Bevölkerungsschutz. In einem internen Papier des Amtes wird der Schluß gezogen, Deutschland müsse sich besser vorbereiten. Mögliche Szenarien sind eine schwere Naturkatastrophe, ein Cyberangriff oder ein physischer Angriff auf die Stromversorgung. Bei einem solchen Fall könnte es zu gravierenden Versorgungsmängeln kommen, deren Auswirkungen laut dem Papier „katastrophal“ wären.

„Solche Ereignisse können zur Zerstörung von wichtigen Anlagen in der Stromversorgung führen“, ist weiter zu lesen. „Würde dies eintreten, müßten wir mit Stromausfällen über Tage, ­Wochen oder Monate rechnen.“ Vor „erheblichen Verteilungsproblem für wichtige, teils lebenswichtige Güter“ warnen die Autoren insbesondere auf der Ebene der Länder und Kommunen. Zwar sei Deutschlands Stromversorgung „grundsätzlich sehr sicher“, dennoch könne es auch bei uns zu lang anhaltenden und großräumigen Stromausfällen kommen. Die Folgen eines solchen Blackouts für die Privathaushalte: „Aufzüge, Heizungen und Licht würden zu Hause sofort ausfallen. Auch der Kühlschrank in der Wohnung oder die Kühlung in Supermärkten wären sofort betroffen.“

Weiter heißt es: „Die meisten Tankstellen könnten keinen Treibstoff mehr herausgeben. Innerhalb von Stunden könnten Telefone und Internet nicht mehr genutzt werden. An Bargeld würde man nicht mehr herankommen.“ Und auch für die medizinische Versorgung hätte ein solches Szenario Folgen: „Nach 24 Stunden käme es zu weitgehenden Einschränkungen in Krankenhäusern und der Wasserversorgung. Arzneimittel und Medizinprodukte könnten nicht mehr oder nicht mehr in ausreichendem Maße nachgeliefert werden. Impfstoffe und Blutprodukte würden verderben.“

Nach Meinung des Amtes wären nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche betroffen. Eine flächendeckende Versorgung über mobile Notstromaggregate sei sicherlich nicht möglich, so die Warnung des Amtes. Das Fazit: Die Bevölkerung müsse Vorsorgen, etwa mit Taschenlampen, Kurbelradios und Vorräten an Lebensmitteln, Wasser und Hygieneartikeln. Schulen und Kindergärten müßten zusätzlich sensibilisiert werden. Auch die Kommunikation zwischen Staat und sogenannten Kritischen Infrastrukturen wie die Versorgung mit Energie, Ernährung und Wasser sei nicht sichergestellt. Die bisherigen Notfallplanungen seien „heterogen“, das Amt schlägt dagegen eine gesetzliche Anforderung an die Notstromversorgung in diesen Bereichen vor.

Die Digitalisierung sei eine weitere Angriffsfläche. „Unsere Abhängigkeit von der digitalen Technik steigt dramatisch, und digitale Technik bietet Fläche für Cyberangriffe.“ Die Digitalisierung mache „auch verwundbar“.

Bildquelle: Wikimedia/Rainer Lippert/gemeinfrei

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6 Comments

  1. vafti schreibt:

    Das ist komplett die Angelegenheit des Staates !
    Zugleich muss es immer eine Reserve geben, die wichtig ist :
    d.h. Nahrung,Brennstoffe,Ersatz z.B. von großen Turbinen.

    Und, der Staat muss fähig sein, jede wichtige Anlage
    militärisch vor Sabotageversuchen zu schützen.
    Wenn er nicht genügend ausgebildetes Personal hierfür hat,
    muss der Staat sofort diese Angreifbarkeit durch schnelle
    Maßnahmen stoppen !

    Glas gibt es genug, d.h. man muss ,so wie früher,
    stark mit Glas gesicherte Bankschalter neu einrichten
    damit hier die Geldversorgung für das Volk gesichert ist.

    Der Staat muss dezentrale laufend existierende Räume
    pro z.B. 1000 Bewohner einrichten,von wo aus eine
    gewisse Versorgung für einige Zeit möglich wäre.

    Man benötigt ein amtliches funktionierendes Melde,-
    und Organisationssystem, das auch ohne Elektrizität
    die öffentliche Ordnung aufrecht erhalten kann.

    Alle diese staatlichen Maßnahmen müssen effektiv,
    d.h. höchste Wirkung bei geringsten Kosten,
    eingerichtet werden und zielgerichtet gegen solche
    bösen Ereignisse anwendbar gemacht werden.

    Der Staat benötigt eine eigene Armee ( möglichst
    nur Deutsche ! ), die zielgerichtet vaterländisch und
    speziell auf solche möglichen bösen Ereignisse
    ausgebildet und befähigt werden müssen.

    Der Staat ist eigentlich nur dazu da, um nur das
    deutsche Volk zu beschützen und zwar in allen
    Beziehungen.
    Der Staat ist dazu da, um ausländische Wirtschafts-
    spionage zu verhindern, auch wenn diese durch
    „sogenannte Freunde“ getätigt wird.

    Der Staat muss in der Lage sein, beamtetes Personal
    aus den Verkehr zu ziehen, die offensichtlich unser
    Recht missachten.

  2. olli schreibt:

    Wird dem deutschen Schlafmichel mal gut tun, wenn er für ein paar Wochen oder Monate in seiner kalten stromlosen Bude ohne Licht & Russengas hockt, mit Kühlschrank leer und null Internet.

    Hoffend, das der plündernde und marodierende Mob den Weg zu seiner Haustür nicht findet.

    Das wäre nebenbei der brutalst mögliche Offenbarungseid des Zustandes unserer Gesellschaft. Das Putin uns das Gas abdreht in den nächsten Wochen, ist aufgrund der Nachrichtenlage absolut realistisch. Und damit auch ein blackout, da auch das Gas für die Grundlastkraftwerke fehlt.

  3. Pack schreibt:

    Da braucht man keine Katastrophe.
    Es reicht eine dilettantische Energiewende!
    Deshalb läuft alles nach Plan!

  4. Jupp aus der Schneifel schreibt:

    Seit 2000 steht ein 6Kw starkes Stromaggregat mit einem Hatz Dieselmotor in einer Garage.
    Im Haus ist ein Trennschalter der umgelegt werden muss, und eine Notversorgung ist vorhanden.
    Wenn die Stromabnahme zu hoch ist, bleibt der Motor einfach stehen.
    Das Licht brennt, Tiefkühltruhe sowie Kühlschränke laufen weiter und auf einer Herdplatte kann gekocht werden.
    Mit 20l Diesel läuft das Gerät über 24Std.
    Es ist bisher drei mal zum Einsatz gekommen.

  5. Bernd Sydow schreibt:

    Was das mögliche Szenarium eines physischen Angriffs auf die hiesige Stromversorgung – das können außer Kraftwerken auch Transformator-Stationen und Hochspannungs-Leitungsmasten sein – anbelangt, hätte ich da einen Vorschlag: Deutschland sollte alle seine islamischen Gefährder und zu Terroranschlägen neigenden radikalen Muslime (die allesamt oder zumindest ein großer Teil von ihnen dem deutschen Verfassungsschutz bekannt sein dürften) aus seinem Hoheitsgebiet hinausjagen und dafür sorgen, daß selbige nicht wieder einreisen dürfen.

    Auch zur Zeit des Kalten Krieges war die Bedrohungs- und Gefährdungslage für die deutsche Bevölkerung – ich spreche von der Erosion der inneren Sicherheit – nie so groß wie heute, die eine unmittelbare Folge der unverantwortlichen Asyl- und Zuwanderungspolitik der scheunentoroffenen Grenzen von Dauerkanzlerin Angela Merkel ist!

  6. Pingback: Natürlich ist die BRD ein Staat, und was für einer – Rss News

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