Bundespräsident Steinmeier in Südafrika: Warnung vor „aggressivem Nationalismus“ – Aber kein Wort zu Rassismus gegen Weiße

20. November 2018
Bundespräsident Steinmeier in Südafrika: Warnung vor „aggressivem Nationalismus“ – Aber kein Wort zu Rassismus gegen Weiße
Kultur & Gesellschaft
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Johannesburg. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat zu Beginn seines Südafrika-Besuchs im Rahmen einer Rede im „Apartheid-Museum“ (Johannesburg) vor dem Aufkeimen eines aggressiven Nationalismus‘ gewarnt. Ob er damit den von Schwarzafrikanern gegen die weißen Landbewohner Südafrikas ausgeübten Rassismus meinte, darf jedoch stark bezweifelt werden. Seit Anfang der 1990er Jahre, dem Ende der Apartheid, wurden zehntausende Weiße Opfer von Farmmorden und anderen rassistisch motivierten Gewalt- und Sexualdelikten. Doch von all dem hören wir kein Wort des deutschen Bundespräsidenten.

Steinmeier erklärt vielmehr das südafrikanische Regime als wichtigen Handelspartner Deutschlands und als Freund der Demokratie. Am heutigen Dienstag spricht Steinmeier mit seinem südafrikanischen Pendant Cyril Ramaphosa, wobei die Themen Korruptionsbekämpfung und Arbeitslosigkeit im Fokus stehen. (se)

 

Bildquelle: Wikimedia/Kleinschmidt/MSC/CC BY 3.0 de [Bildformat bearbeitet]

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5 Comments

  1. Südwester schreibt:

    Demokratie heisst, die Stimme eines Bettlers oder Strassenfegers ist ebensoviel wert wie die Stimme eines Arztes oder Ingenieurs. Ob das gut ist, oder schlecht, das muss jeder selbst beurteilen.

  2. Andi G. Wehre schreibt:

    Definitiv nicht mein Präsident.Volkswahlen sind endlich nötig, dann würden in diesem Amt eventuell auch mal wieder Staatsmänner einziehen.

    • Yosh schreibt:

      Unserem fernseh- und unterhaltungssuechtigem, passiven Volk wird auch keine Volkswahl(Direktwahl) irgendetwas nuetzen.
      Schauen wir uns doch die Ergebnisse der letzten 3 grossen Wahlen an und zaehlen die Stimmen der Parteien zusammen, die Deutschlands Kultur, Volk und Souveraenitaet nach und nach aufloesen, also Rot-Rot-Gruen-Schwarz-Gelb. Denn genau die sind es, die gemeinsam jeglichen Versuch einer anderen Partei, den Karren aus dem Dreck zu ziehen, verhindern:

      Bundestagswahl 2017:
      82.3%

      Landtagswahl Hessen, 2018:
      80.4%

      …uns schliesslich, in der angeblichen Hochburg uriger und volkstuemlicher Gesinnung, Bayern!
      Landtagswahl Bayern, 2018:
      84.4% !!!!!!!!!!!!!!

      Beim besten Willen: Diesem Volk ist nicht mehr zu helfen. Wir befinden uns bereits mitten in der Aufloesung. Es braucht noch nicht einmal mehr der zusaetzlichen Millionen Stimmen an Neuwaehlern mit Migrationshintergrund, die in dem Zeitraum 2018-2021 ins wahlfaehige Alter fuer die Bundestagswahl kommen. …es ist vorbei. Was 2 brutale Weltkriege nicht geschafft haben, die „demokratischen“ Parteien schafften es. Deutschtum (im besten Sinne) ist Geschichte. Noch ein paar Jahrzehnte, dann ist es auch der Staat Deutschland.
      Vmtl. aufgeteilt zwischen Frankreich und einigen osteuropaeischen Staaten.

      AFD: Kurzeitig ein Hoffnungschimmer, so ist sie derzeit im Begriff, unter dem Maulkorb Meuthens in der Bedeutungslosigkeit zu versinken.
      Aus der klaren, freien Rede, die wir schon so lange Jahre nicht mehr in der Politik gehoert hatten, wird ein Herumgeschwaenzel und Drumherumgerede wie bei anderen Parteien auch. Wozu also noch AFD waehlen? Noch schlimmer aber ist, der Kampf gegen den eigenen Nachwuchs! Da werden einzelne Verbaende der JA verdammt bis hin zum Ausschluss, nur weil sie radikaler denken und sprechen als die Alten. Das ist aber in jeder Jugendorganisation einer Partei der Fall.
      Die Jugend ist die Zukunft eines Landes. Und die JA ist die einzige organisierte Form des Widerstandes gegen die oben erwaehnten 80%. Die letzte Hoffnung, ein erster Lichtstrahl nach Jahrzehnten der Dunkelheit.
      Nicht von (Teilen) der JA sollte sich die AfD trennen, sondern von denen, die gegen die JA agieren. Ansonsten wird die AfD nur ein Abziehbild der CDU. …das nur am Rande.

  3. Bernd Sydow schreibt:

    Was mag Steinmeiers Geste der ausgebreiteten Arme (Bild) wohl bedeuten?
    Vielleicht: „Herrgott im Himmel, pflanze klaren Verstand in mein Gehirn, damit ich nicht länger blind bin gegenüber der politischen Wahrheit und Wirklichkeit!“.

  4. Heinz Meier schreibt:

    Armer Bundespräsident, sowas von feige zum Schutz der deutschen Wirtschaftsinteressen. Das ganze humanistische Geschwafel endet am Portemonnaie. Armer, armer Mensch. Kein Gramm Mitgefühl für die ermordeten Farmer.

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