Neues Sarrazin-Buch: „Moslems könnten in zwei oder drei Generationen die Mehrheit der Einwohner in Deutschland stellen“ – Buchbesprechung zu „Feindliche Übernahme“

24. Oktober 2018
Neues Sarrazin-Buch: „Moslems könnten in zwei oder drei Generationen die Mehrheit der Einwohner in Deutschland stellen“ – Buchbesprechung zu „Feindliche Übernahme“
Kultur & Gesellschaft
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Das Buch des ehemaligen Berliner Finanzsenators machte bereits vor seiner Veröffentlichung Furore. Sein alter Verlag, in dem der Autor alle vorherigen Bücher – darunter den Bestseller Deutschland schafft sich ab – publiziert hatte kündigte den Vertrag: Man wollte sich nicht die Finger verbrennen. Ein anderer Verlag war schnell gefunden – und nun liegt das Werk in den Buchhandlungen.

In fünf Kapiteln untersucht Sarrazin den Islam. Zunächst analysiert er den Koran und zitiert ausführlich daraus. Klar geht aus der heiligen Schrift der Muslime der Konfrontationscharakter dieser Religion hervor. Gemeinschaft, Freundschaft, friedliches Nebeneinander kann es demnach nur unter gläubigen Muslimen geben. Es folgt eine Übersicht über die islamische Staatenwelt, ihre Gesellschaften und ihr Selbstverständnis. Kapitel drei referiert die islaminhärenten Probleme, die Stellung der Geschlechter, die Haltung zur Moderne, die Nachrangigkeit von Demokratie und Freiheitsrechten.

Das große vierte Kapitel untersucht das Verhalten der Muslime in westlichen Demokratien. Sarrazin, ganz faktenbasiert, erläutert Demographie, sozioökonomische Grundlagen, schleichende Islamisierung durch Zuwanderung und Geburtenreichtum. Er sagt: „Moslems könnten in zwei oder drei Generationen die Mehrheit der Einwohner in Deutschland stellen. Sie können dann die Gesetze ändern, Deutschland und Europa so gestalten, wie sie es haben wollen.“

Abschließend plädiert der Autor – bei aller Wertschätzung der Religion – dafür, sich die Kritik an ihr nicht verbieten zu lassen. Wer verhindern will, daß Deutschland in eine gesellschaftspolitische Regression gerät wie die Türkei unter Erdogan, sollte die ideologiebelastete und von Wunschdenken überfrachtete Einwanderungspolitik aufgeben, bevor es zu spät ist. Not tue eine realitätsnahe nationale Islampolitik. O.H.

Thilo Sarrazin. Feindliche Übernahme: Wo der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht. 496 S., geb., € 24,99. München, Finanzbuch Verlag, 2018.

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5 Comments

  1. vafti schreibt:

    Schon merkwürdig,dass ausgerechnet ein SPD-Mann
    darüber schreibt, wie die Deutschen Volksangehörigen
    ihr eigenes Heimatland aufgegeben haben !

    Historisch betrachtet ist doch genau die SPD eine
    Freimaurerpartei, deren Hauptziel es ja gerade ist,
    Deutschland zu internationalisieren !

    Ich will nochmal in Erinnerung rufen, wie sehr doch
    die SPD das Dt.Volk verraten hat, als es darum ging
    sich gegen die britische Kriegsdrohung 1912 (!)
    zumindest militärisch vorzubereiten !
    Die SPD unter v.Bethmann ( der ja auch Freimaurer
    war ) wollte keinen Groschen für das Kaiserheer
    ausgeben. Aber nicht nur das, sondern auch
    zusätzlich verweigerte die SPD eine militärische
    Vorbereitung, weswegen das Deutsche Volk 1914
    quasi unvorbereitet dastand und dadurch dann
    erheblich mehr Verluste an jungen Männern hatte.

    Das ist die SPD !

  2. Mack schreibt:

    Thilo Sarrazin beschreibt logisch und einleuchtend den Islam und die für uns daraus resultierenden Probleme. Diese Wahrheit ist schmerzlich für Religionsträumer und Weltromantiker. Deshalb ist ihr Haß auch so groß.
    Wer Mißstände entlarvt und Weltmanipulanten die Maske vom Gesicht reißt, macht sich diese zum Feind. Ihr großer Haß belegt das eindeutig und klar!
    Nun wird es allerhöchste Zeit, daß diesen Kriminellen das Handwerk gelegt wird, sonst ist das Abendland verloren!

  3. Ali Baba schreibt:

    Deutschland zu internationalisieren !“ Und wer stand damals hinter der SPD, um Deutschland zu internationalisieren /evtl. sass in der Fuehrung dieser Partei/..? Eine rethorische Frage.

  4. Scipted Reality schreibt:

    Und Bismarck hatte doch Recht, als er das „Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie“ erließ.

    Was soll man aber von Sarrazin halten, wenn er genau dieser Partei noch angehört? Oder ermöglicht gerade die Mitgliedschaft in der SPD die Meinungsfreiheit?

  5. Realist schreibt:

    Um die Meinungsfreiheit in Deutschland ist es nicht zum Besten bestellt. Nicht nur das Maas-Merkel-Gesetz gegen ihr ‚Hatespeech‘, also das NetzDG, auch die zunehmende Dominanz der Moslems an allen Ecken und Enden in ‚unserer‘ Gesellschaft lässt viele dreimal überlegen etwas kritisches zu bemerken. Auch die unzähligen Bedrohungen und Einschüchterungen lässt zu viele Deutsche bereits in vorauseilendem Gehorsam die gleichen Gewohnheiten entwickeln wie die der Gäste. Daher ist die öffentliche Meinung schon lange keine freie Meinung mehr. Kein Wunder wenn die Leute immer verzweifelter und depressiver werden. Aber dann wird Grün gewählt weil man was Gutes tun möchte. Auf dieses Niveau hat die Regierungszeit Merkel das einstmals einigermaßen stolze deutsche Volk degradiert.

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