Ungarischer Außenminister auf dem EU-Afrika-Gipfel: „Ungarn will ungarisch bleiben“

2. Dezember 2017
Ungarischer Außenminister auf dem EU-Afrika-Gipfel: „Ungarn will ungarisch bleiben“
International
5

Abidjan. Über den ungarischen Standpunkt auf dem aktuellen EU-Afrika-Gipfel in Abidjan berichten westliche „Qualitätsmedien“ so gut wie überhaupt nicht. Dabei nahm auch der ungarische Außenminister Peter Szijjártó an dem Gipfel teil und bekräftigte dort die Positionen der ungarischen Regierung in puncto Zuwanderungspolitik.

Am Donnerstag erklärte Szijjártó ausdrücklich, die Brüsseler Politik, die die Migration fördert, führe in eine Sackgasse, die die Sicherheit Europas gefährdet. Außerdem sagte der Minister, daß der Migrationsdruck auf Europa weiter zunehmen werde, da terroristische Aktivitäten mehrere afrikanische Länder destabilisieren und viele ihre wirtschaftlichen Herausforderungen in absehbarer Zeit bewältigen würden.

Szijjártó rief in Erinnerung, daß sich die Bevölkerung Afrikas Prognosen zufolge bis 2050 um 1,2 Milliarden vermehren werde. Der Gipfel habe gezeigt, daß europäische Politikansätze, die Migration als die beste Antwort auf demografische sowie aktuelle Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt betrachten, sehr gefährlich seien, denn: „Jede ermutigende Erklärung könnte dazu führen, daß Tausende oder Hunderttausende von Migranten nach Europa aufbrechen“, so der Minister.

Weiter bekräftigte Szijjárto: „Ungarn will ungarisch bleiben. Wir wollen kein Einwanderungsland werden. Aus diesem Grund lehnen wir alle europäischen Entscheidungen ab, die die Migration aus Afrika oder aus einer anderen Richtung fördern.“

Szijjártó traf den Premierminister der Elfenbeinküste und die Außenminister von Ägypten, Libyen, Ghana, Sierra Leone, Seychellen, Botswana und Niger. Mehrere Länder teilten die ungarische Position, ließ der Minister durchblicken. (mü)

diesen Beitrag drucken diesen Beitrag drucken

5 Comments

  1. Dr. Schauerte schreibt:

    Dem kann man sich nur für Deutschland anschließen.
    Solange hier Bockprämien ausgelobt werden, nimmt der Vermehrungsdruck zu und
    die Sozialkassen werden weiter geplündert.

  2. Rack schreibt:

    Wer fair ist, kann den Ungarn das nicht verbieten. Nur wer keine Demokratie hat, zwingt der Bevölkerung die Umvolkung auf.
    Das ist auch ein Verbrechen!

  3. Angelika wolf schreibt:

    Finde diese Einstellung absolut richtig ich wünschte unsere Regierung würde so Handel man kann nicht ganz Afrika nach Europa importieren

  4. Gerhard Speer schreibt:

    Ich frage mich, welche Position Deutschland beim Gipfel bezogen hat.

  5. BADEMEISTER schreibt:

    Das stolze Volk der Magyaren kann froh sein solche Politiker zu haben.
    Die Ungarn brauchen keine Angst zu haben das Sie untergehen.
    Für unsere Deutsche Heimat sieht es schlecht aus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Facebook Auto Publish Powered By : XYZScripts.com