Auf dem linken Auge blind? Bundesregierung gibt 35 Millionen Euro für Kampf gegen rechts, nur 5,3 Millionen Euro gegen Linksextremismus

12. Juli 2017
Auf dem linken Auge blind? Bundesregierung gibt 35 Millionen Euro für Kampf gegen rechts, nur 5,3 Millionen Euro gegen Linksextremismus
Kultur & Gesellschaft
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Berlin. Mit 35 Millionen Euro fördert die Bundesregierung mit dem Programm „Demokratie leben“ Projekte gegen Rechtsextremismus. Für Projekte gegen Linksextremismus wurden allerdings nur 5,3 Millionen Euro ausgegeben, gegen Islamismus 15 Millionen. Die Diskrepanz wird aber noch größer, wenn man diverse andere Projekte mit einberechnet. So wenden sich Projekte gegen „Homosexuellen- und Trans-Feindlichkeit“ (3,4 Millionen), „Islam-/Muslim-Feindlichkeit“(5,5 Millionen), „Sinti-Roma-Feindlichkeit“ (3,7 Millionen), gegen Antisemitismus (8,3 Millionen) und „Rassismus bzw. rassistische Diskriminierung (3,2 Millionen) ebenfalls fast ausschließlich gegen „rechts“.

Projekte gegen Klassenfeindlichkeit – beispielsweise das Anzünden von Mittelklassewagen und noch teureren Automobilen durch Linksextremisten – oder ähnliche Projekte finden keine Aufnahme in die staatlich subventionierten Fördertöpfe. (tw)

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4 Comments

  1. Ole schreibt:

    Nee nee. Die sind nicht blind. Gehört alles zum Plan: Deutschland kaputt machen.

  2. Emma D. schreibt:

    Grenzen setzen ist gesund, stört aber das Geschäft. Für die Wachstumswahnsinnigen ist daher „rechts“ hinderlicher als das grenzenlose „links“. Weil auch die „AfD“ mit den geldigen Wölfen heult, wird sie kaum Grenzen setzen.

  3. Björn schreibt:

    https://www.civilpetition.de/kampagne/gegen-linksterrorismus/startseite/

    Aber etwas können wir auch tun.
    Die denken sonst wir akzeptieren alles was sie tun.

  4. Jürgen Dörschel schreibt:

    Seit dem letzten Talk bei Maischberger dürfte wohl jedem klar sein, dass das, was der eine darf, sich der andere noch lange nicht erlauben kann. Was Jutta Ditfurth da von sich gab, bedarf nun wirklich keines Kommentars mehr. Da konnte es einem nur noch eiskalt den Rücken runter laufen. Man stelle sich nur mal vor, jemand von der AfD würde so reden. Da gäbe es ein tagelanges riesengroßes Geschrei. Aber als Ex-Grüne sind die Grenzen da viel weiter gesteckt. Es ist schon richtig, dass Wolfgang Bosbach die Runde verließ, aber unsere derzeitige Regierung sollte sich darüber im Klaren sein, dass nur sie selbst für diese schlimme Entwicklung zuständig ist. Inzwischen sind wir schon soweit, dass selbst für einzelne abgelehnte Asylanten im Vorabendprogramm der öffentlich-rechtlichen Sender teilweise 15 Minuten lange Beiträge ausgestrahlt werden, in denen das „furchtbare Schicksal“ dieser Leute zum Weinen anregen soll. Ich könnte auch weinen, aber nicht wegen dieser Asylanten, sondern den Beiträgen dieser Art.

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