Berlin: Bundeswehr-Veteranen gedenken ihrer gefallenen Kameraden – Politiker bleiben fern

31. Mai 2017
Berlin: Bundeswehr-Veteranen gedenken ihrer gefallenen Kameraden – Politiker bleiben fern
Kultur & Gesellschaft
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Berlin. Am vergangenen Wochenende haben im Rahmen von drei Gedenkveranstaltungen in und um Berlin Kriegsveteranen der Bundeswehr ihrer gefallenen Kameraden gedacht, doch die bundesdeutsche Politprominenz machte einen weiten Bogen um das ehrende Gedenken. Während das Fußball-Pokalfinale und der Kirchentag, beide ebenfalls in Berlin stattfindend, mit reichlich Besuch der Damen und Herren Berufspolitiker aufwarten konnten, fand das Erinnern an gefallene deutsche Soldaten keinerlei Würdigung.

Im Zentrum stand eine Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt, die der Bund Deutscher Einsatz-Veteranen organisiert hatte und die für eine bessere Anerkennung von im Ausland eingesetzten Bundeswehrsoldaten eintrat. Aktive Soldaten, Veteranen und Angehörige von Verwundeten und Gefallenen forderten ein „klares politisches und militärische Bekenntnis“ zu den Leistungen der „Frauen und Männern, die mit schmutzigen Stiefeln und Waffe in der Hand für die Bundesrepublik Deutschland auf fremden Boden gestanden, ihr Leben riskiert haben“.

Auch forderte der Veteranen-Verband eine „eigene, moderne und unbelastete Traditionslinie“ für die Bundeswehr, insbesondere als einer Armee im Kampfeinsatz, die mit tapferen und mutigen Soldaten aufwarten kann,  „die helfen, schützen aber auch kämpfen mußten, die gefallen sind oder mit körperlichen oder seelischen Verwundungen heimkehrten, mit Erfolgen und Mißerfolgen, mit militärischen Glanzleistungen aber auch mit Führungsversagen“.

Das Fernbleiben bundesdeutscher Politiker wird inzwischen massiv kritisiert, die Truppe ist zunehmend enttäuscht von ihrer politischen Führung. (sp)

Bildquelle: Flickr/ andreavallejos / CC BY-NC-ND 2.0

 

 

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4 Comments

  1. Trill schreibt:

    Da sieht man die Feigheit der heutigen Politiker .Zum Verheizen sind die Soldaten da .Zu Ehren nicht.Eine Schande

  2. Harry Schneider schreibt:

    so typisch fuer die linkslastige sogenannte „Regierung“

  3. hans schreibt:

    In Kriege geschickt und dann von die gleichen Politikern ignoriert werden.
    Schon dafür müssten sie ihren Dienst verweigern.

    Aber was will man erwarten von einem Volk das kein Interesse mehr an sich selbst hat.

  4. Dr. W. Schauerte schreibt:

    Diese Verhalten passt zu den Absahnern im Selbstbedienungsparlament

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