Geht doch: AfD-Anfrage erzwingt Täter- und Opferdaten nach Nationalität

4. Juli 2026
Geht doch: AfD-Anfrage erzwingt Täter- und Opferdaten nach Nationalität
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Foto: Symbolbild

Berlin. Wenn es um den ethnischen Hintergrund von Tatverdächtigen geht, zieren sich Polizei und Behörden gern. Denn jeder weiß, was Sache ist – ausländische Täter sind in den Statistiken quer durch alle Deliktsparten meist deutlich überrepräsentiert. Jetzt hat die Bundesregierung auf Anfrage der AfD-Fraktion bislang unveröffentlichte Detailauswertungen der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 vorgelegt. Die Sonderaufstellung erfaßt die Opfer von Gewaltkriminalität, Mord und Totschlag, schweren Sexualdelikten, gefährlicher Körperverletzung sowie Raub – stets getrennt nach der Staatsangehörigkeit der Tatverdächtigen.

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Die Daten unterscheiden zwischen deutschen und nichtdeutschen Tatverdächtigen sowie zwischen männlichen und weiblichen Beteiligten. Einzelne Nationalitäten wie Afghanen, Syrer, Türken, Iraker, Rumänen, Marokkaner, Tunesier und Ukrainer werden gesondert ausgewiesen.

Die Auswertung ist aufschlußreich und bestätigt schon bekannte Statistiken: in Fällen mit mindestens einem deutschen Tatverdächtigen zählte die Polizei 97.064 deutsche und 24.394 nichtdeutsche Opfer von Gewaltkriminalität. Bei mindestens einem nichtdeutschen Tatverdächtigen waren es 42.684 deutsche und 52.083 nichtdeutsche Opfer.

Aufgeschlüsselt nach einzelnen Staatsangehörigkeiten der Verdächtigen zeigt sich folgendes Bild: syrische Tatverdächtige waren in 9.358 Fällen mit nichtdeutschen und in 7.086 Fällen mit deutschen Opfern verknüpft. Bei türkischen Verdächtigen waren es 4.539 nichtdeutsche und 4.418 deutsche Opfer. Ukrainische Verdächtige wurden in 3.897 Fällen mit nichtdeutschen und in 1.950 Fällen mit deutschen Opfern registriert, rumänische in 3.100 beziehungsweise 2.516 und afghanische in 4.212 beziehungsweise 2.658 Fällen – will sagen: fast überall sind überwiegend Deutsche die Opfer von Ausländergewalt.

Der AfD-Abgeordnete Christopher Drößler kommentierte die Zahlenbefunde: „Migrantische Kriminalität ist eine bedrohliche Realität im Leben der Deutschen.“ Remigration sei „die einzig vernünftige Lösung“. (rk)

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