Israels Außenminister rechnet mit linker EU ab: „Sie schaden Europas Interessen“

23. Mai 2026
Israels Außenminister rechnet mit linker EU ab: „Sie schaden Europas Interessen“
International
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Foto: Symbolbild

Tel Aviv/Prag/Brüssel. Israels Außenminister Gideon Saar hat bei einem Besuch in der Tschechischen Republik scharfe Kritik am Linkskurs der Europäischen Union geübt. Gemeinsam mit seinem tschechischen Kollegen Petr Macinka sprach Saar über den Nahostkonflikt, wirtschaftliche Kooperationen und die Folgen der aktuellen Krise für Europa. Begleitet wurde der Minister von einer großen Wirtschaftsdelegation mit mehr als 50 Unternehmensvertretern, darunter auch von den Rüstungskonzernen IAI, Elbit und Rafael.

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Auf der gemeinsamen Pressekonferenz griff Saar mehrere europäische Regierungen unverblümt an. Man erlebe den Versuch „gewisser linksgerichteter Regierungen in Europa, die EU in einen radikal israelfeindlichen Kurs zu drängen“, erklärte er. Ziel sei es, die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Israel zu beschädigen. „Sie schaden Europas eigenen Interessen”, sagte Saar weiter.

Der Streit entzündete sich an neuen EU-Sanktionen, die vergangene Woche beschlossen wurden. Sie richten sich zwar gegen Hamas-Führer, zugleich aber auch gegen israelische Siedlerorganisationen im Westjordanland. Forderungen aus Frankreich und anderen Staaten nach härteren Wirtschaftssanktionen gegen die israelische Regierung fanden jedoch keine Mehrheit.

Die Tschechische Republik gilt inzwischen als wichtigster Verbündeter Israels innerhalb der EU. Laut dem „EUobserver“ ist Prag derzeit der einzige entschiedene Unterstützer Jerusalems unter den EU-Außenministern, nachdem der ungarische Präsident Orbán jüngst abgewählt wurde. (mü)

Bild: Pixabay/gemeinfrei

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