Wiesbaden. Täglich melden im Schnitt 65 deutsche Unternehmen Konkurs an. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Demnach schreitet die Deindustrialisierung Deutschland inzwischen rasant voran. Hauptgrund sind die hohen Energiekosten infolge des von der Politik verhängten Sanktionskurses gegenüber Rußland.
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Besonders hart trifft es die energieintensiven Branchen. Zu diesen zählen die Metallverarbeitung, die Glas-, Porzellan- und Papierherstellung, die chemische Industrie, die Produktion von Baustoffen wie Beton und Zement sowie die Mineralölindustrie. Diese Sektoren sind für drei Viertel des gesamten industriellen Energieverbrauchs in Deutschland verantwortlich. Seit Februar 2022 ist ihre Produktion insgesamt um 15,2 Prozent gesunken.
Der Absturz verläuft höchst ungleich. Bei Glas, Glaswaren und Keramik beträgt der Rückgang in den vier Jahren 25 Prozent. Bei den Baustoffen fällt der Rückgang mit knapp 30 Prozent sogar noch dramatischer aus. Dagegen kam die Metallverarbeitung mit minus 12,9 Prozent vergleichsweise glimpflich davon. Einer der Gründe dafür sind die explodierenden Auftragsbücher der Rüstungsindustrie.
Verbunden mit dem Produktionseinbruch ist ein massiver Rückgang bei den Arbeitsplätzen. Die Papierindustrie verlor 10.200 Stellen, das entspricht 8,6 Prozent ihrer Belegschaft. In der Metallverarbeitung verschwanden 16.000 Jobs oder 7,1 Prozent. Die Glas- und Baustoffindustrie mußte 9.800 Arbeitsplätze abgeben, ein Minus von 6,4 Prozent. (se)
Bild: Pixabay/Gemeinfrei
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