Das Abnick-Parlament: EU-Politiker verweigern Dialog mit Rußland aus Furcht

13. Mai 2026
Das Abnick-Parlament: EU-Politiker verweigern Dialog mit Rußland aus Furcht
International
0
Foto: Symbolbild

Brüssel. Wer im Europaparlament eine Wiederannäherung an Moskau befürwortet, hält öffentlich lieber still. Das erklärte der luxemburgische Abgeordnete Fernand Kartheiser (ADR; Alternativ Demokratesch Reformpartei, Luxemburg) im Gespräch mit der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Mehrere Delegierte wünschten sich die Wiederherstellung der Beziehungen zu Rußland, fürchteten aber Konsequenzen und verzichteten daher auf öffentliche Aussagen zu diesem Thema.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Der Druck auf die Europaabgeordneten sei nach wie vor hoch, so Kartheiser. Viele Parlamentarier hätten ihm privat gesagt, daß sie sich gerne an einem Dialog mit Moskau beteiligen würden. „Doch leider sind sie gezwungen, darauf zu verzichten, da ihnen der Ausschluß aus ihren Fraktionen, Bestrafungen durch ihre politischen Parteien oder andere Konsequenzen drohen“, führte er aus.

Die überwältigende Mehrheit der Europaabgeordneten lehne jeden Dialog mit der Russischen Föderation weiterhin entschieden ab. Kartheiser zeigt sich dennoch zuversichtlich und vertraut auf den Opportunismus seiner Abgeordnetenkollegen: änderten Spitzenpolitiker wichtiger europäischer Länder ihre Position zu Rußland, werde sich die Haltung vieler Parlamentarier umgehend wandeln.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Kartheiser hatte zuvor eine Einladung an die Mitglieder des Europaparlaments verschickt. Sie betrifft ein informelles Treffen mit Vertretern der Staatsduma der Russischen Föderation am 3. Juni am Rande des Internationalen Wirtschaftsforums in Sankt Petersburg. In seinem Brief schrieb der Luxemburger, die Veranstaltung sei eine Fortsetzung des früheren Treffens in Istanbul und werde persönlich abgehalten. Die Teilnahme sei freiwillig. Interessierte Abgeordnete wurden gebeten, ihre Absicht bis zum 6. Mai mitzuteilen – wie viele sich bislang gemeldet haben, ist nicht bekannt. (mü)

Bild: Pixabay/Gemeinfrei

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin

Schreibe einen Kommentar

Die maximale Zeichenanzahl bei Kommentaren ist auf 2000 begrenzt.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert