Unverbesserliche Zensurpartei: SPD-Ex-Chefin fordert Werbeboykott nach Höcke-Interview

12. Mai 2026
Unverbesserliche Zensurpartei: SPD-Ex-Chefin fordert Werbeboykott nach Höcke-Interview
Kultur & Gesellschaft
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Foto: Symbolbild

Berlin. Die SPD wird ihrem miserablen Ruf als Zensur- und Verbotspartei einmal mehr gerecht: die frühere SPD-Chefin Saskia Esken fordert jetzt einen Werbeboykott gegen den Podcast „Unscripted“ von Benjamin Berndt, der kürzlich ein vierstündiges Interview mit dem Thüringer AfD-Chef Björn Höcke ausstrahlte. Damit sei einem „Faschisten“ eine Bühne geboten worden – „ungescripted und unwidersprochen“, dekretiert Esken in einem Instagram-Video. Unternehmen sollten prüfen, „wie sich das abstellen läßt“, wenn ihre Werbung in solchen Formaten laufe. „Man muß das nicht ertragen, daß ein Faschist, finanziert durch den Werbeetat des eigenen Unternehmens, unwidersprochen vom geplanten Mord am deutschen Volk fabulieren darf.“ Ihr Fazit: „Blacklisting hilft.“

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Scharfe Kritik kommt von FDP-Vize Wolfgang Kubicki. „Ein Aufruf zum Werbeboykott bestimmter Medien, erkennbar aus dem Deutschen Bundestag gesendet, ist eine Entgleisung“, schrieb Kubicki auf X. „In einer liberalen Demokratie entscheiden nicht Politiker, was Presse und andere Medien senden oder drucken.“

Kubicki räumt ein, daß Höcke Dinge gesagt habe, „die ich für wirklich dumm halte“. Dennoch sei es besser, „wenn er das vor einem möglichst großen Publikum sagt als in irgendwelchen rechten oder linken Filterblasen, in denen man mit einem solchen kollektivistischen Freiheitsbegriff anschlußfähig ist.“ Der FDP-Politiker verteidigte damit die Grundsätze der Pressefreiheit gegen den Eingriff von staatlicher Seite. Der Fall zeigt einmal mehr, welche Probleme weite Teile des linken Spektrums mit der freien Meinungsäußerung mittlerweile haben. (rk)

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