Was die Medien verschweigen: Wie die Hisbollah über Israels Panzer triumphiert

8. Mai 2026
Was die Medien verschweigen: Wie die Hisbollah über Israels Panzer triumphiert
International
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Foto: Symbolbild

Beirut/Tel Aviv. Im Windschatten des jüngsten Krieges zwischen Iran auf der einen, den USA und Israel auf der anderen Seite wird in den westlichen Medien wenig darüber berichtet, daß nicht nur die US-Streitkräfte, sondern auch die israelische Armee eine denkbar schlechte Figur macht.

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Im Süden des Libanon setzt die Hisbollah einfache FPV-Drohnen mit verheerender Wirkung ein. Ein Angriff am 30. April 2026 traf ein israelisches M548-Kettenfahrzeug, das 155-mm-Munition für US-gelieferte M109-Panzerhaubitzen transportierte. Videobilder zeigen offen gelagerte Granaten und ungeschützte Geschützstellungen – ein Beleg für mangelnde Tarnung und eine tödliche Unterschätzung des Gegners.

Die Drohnen umgehen die modernisierten Active-Protection-Systeme („Trophy“) der israelischen „Merkava“-IV- und „Merkava“-V-Panzer sowie der „Namer“-Schützenpanzer. Die Angriffe zielen präzise auf Schwachstellen wie Kanonenrohre, Luken oder direkt in die Geschützöffnungen. Besonders wirksam sind faseroptisch gesteuerte Modelle, die elektronische Störversuche unterlaufen – eine Technologie, die sich bereits auf dem Kriegsschauplatz in der Ukraine bewährt hat. Militäranalysten vermuten einen Wissenstransfer über Iran, Nordkorea oder Rußland. Die Hisbollah kombiniert diese Low-Cost-Drohnen mit bewährten Systemen wie russischen Kornet-Panzerabwehrraketen und fortschrittlicheren „Javelin“-ähnlichen Lenkwaffen für größere Distanzen.

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Der Schlagabtausch, der am 1. März 2026 eskalierte – einen Tag nach den US-israelischen Angriffen auf den Iran – gilt als der intensivste im Dauerkonflikt Israels mit der Hisbollah. Allein am 26. März sollen 21 „Merkava“-Panzer in nur 24 Stunden zerstört worden sein. Die Hisbollah führt erfolgreiche Hinterhalte durch und nutzt die Geländegegebenheiten des südlichen Libanon meisterhaft.

Der Einsatz billiger FPV-Drohnen mit Raketengranaten erinnert stark an die Ukraine. Dort lernten beide Seiten, daß moderne Panzer ohne ausreichende Infanterie-Begleitung, Tarnung und elektronische Gegenmaßnahmen zu leichten Zielen werden. Die Hisbollah setzt diese Lektion perfekt um.

Während israelische Sprecher weiter von Angriffen auf „Hisbollah-Infrastruktur“ sprechen, zeigen Aufnahmen von Gefechten eine zermürbende Abnutzungsschlacht. Die technologische Überlegenheit der israelischen Armee bröckelt. Hohe Personalverluste bei Nachschubeinheiten deuten auf ernsthafte Probleme hin – von unzureichender Deckung bis zur Überschätzung der eigenen Abwehrsysteme. Auch der Konflikt im Libanon zeigt: Drohnen, Präzision und Anpassungsfähigkeit zählen mehr als teure High-Tech-Waffensysteme. Die israelische Armee zahlt einen hohen Blutzoll für diese Erfahrung. (mü)

Bildquelle: Wikimedia/IDF Spokesperson’s Unit/CC BY-SA 3.0

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