Washington. Die iranischen Vergeltungsschläge gegen amerikanische Militäreinrichtungen im Nahen Osten richteten offenbar weit größere Schäden an, als die Regierung von US-Präsident Trump zunächst öffentlich einräumte. Erst in den vergangenen Tagen wurde das wahre Ausmaß in der US-Öffentlichkeit bekannt.
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So berichtete der US-Sender NBC News unter Berufung auf nicht namentlich genannte Regierungsvertreter, daß eine „uralte“ iranische F-5-Maschine amerikanischer Produktion – ein Modell, das noch aus der Zeit der Schah-Diktatur vor 1979 stammt – eine US-Basis in einem befreundeten Golfstaat erfolgreich bombardierte. Der Northrop-Grumman-Jet traf den Stützpunkt Camp Bühring in Kuwait, obwohl das Gelände über eine gute Luftverteidigung verfügte. Laut NBC war dies der erste Fall seit dem Koreakrieg, daß ein feindliches Starrflügelflugzeug eine angeblich gut gesicherte US-Militäranlage aus der Luft traf.
Kuwait wurde bereits am 1. März Schauplatz eines verheerenden iranischen Drohnenangriffs. Dabei kamen sechs Soldaten der US Army Reserve ums Leben, mehr als zwanzig weitere wurden verwundet. Ziel war ein provisorisches Einsatzzentrum im Hafen Shuaiba. Augenzeugen schilderten gegenüber CBS News, die Anlage habe keinerlei Schutz geboten. Kriegsminister Pete Hegseth widersprach: die Drohne sei einfach „durch die (US‑)Luftabwehr geschlüpft“.
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Das Pentagon bestätigte bislang mindestens dreizehn getötete US-Soldaten und über vierhundert Verletzte in diesem Konflikt. Die meisten amerikanischen Basen in der Region wurden inzwischen geräumt, weil sie sich als extrem verwundbar erwiesen. Die „New York Times“ meldete am 25. März, die Mehrheit von dreizehn genutzten Stützpunkten sei „praktisch unbewohnbar“ – besonders schwer getroffen wurden die Anlagen in Kuwait nahe der iranischen Grenze.
Auch das Hauptquartier der Fünften Flotte der US-Marine in Bahrain habe laut NBC „schwere Schäden“ erlitten. Das American Enterprise Institute, ein Think-Tank in Washington, zählte mehr als einhundert (!) getroffene Ziele auf elf Basen. Allein die Reparatur der Bauanlagen werde mindestens fünf Milliarden Dollar verschlingen – die zerstörten Radarsysteme, Waffentechnik und andere Ausrüstung nicht eingerechnet.
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In den Golfstaaten wächst infolgedessen die Skepsis, ob die US-Stützpunkte tatsächlich Sicherheit bieten oder nicht vielmehr iranische Raketen und Drohnen anziehen. So oder so hat die Glaubwürdigkeit der US-Streitkräfte in der Region verheerenden Schaden genommen. (mü)
Bildquelle: Wikimedia/UNC – CFC – USFK/CC BY 2.0
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