Gerne auch mit der AfD: Trumps MAGA-Beauftragte für Europa spricht Klartext

4. Mai 2026
Gerne auch mit der AfD: Trumps MAGA-Beauftragte für Europa spricht Klartext
International
0
Foto: Symbolbild

Washington. Sie gilt als Scharfmacherin des Weißen Hauses: Sarah Rogers, Staatssekretärin für öffentliche Diplomatie im US-Außenministerium, attackiert Europas Regierungen. Sie kritisiert die ausufernde Zensur in der EU und die falsche Migrationspolitik der Europäer. Mit europäischen Rechten und Rechtskonservativen setzt sie sich gerne an einen Tisch – auch mit der AfD.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Rogers ist die Vollstreckerin von Präsident Trumps Kampagne gegen die von ihm wahrgenommene „zivilisatorische Auslöschung“ des alten Kontinents. Auf X wetterte sie im Januar: „Deutschland hat bekanntermaßen nur noch sehr wenige Juden, dafür aber barbarische Horden von Vergewaltigern importiert.“ Dieser Seitenhieb zielte auf deutsche Ermittlungen gegen politisch Rechtsstehende ab, die ähnliche Formulierungen gebraucht hatten. „Als Amerikanerin darf ich sie so nennen“, schrieb sie.

Seit Oktober richtet sich Rogers direkt an die Bürger Europas – via soziale Medien oder bei Auftritten. In London sagte sie im Dezember vor einem libertären think tank: „Beispiele für Dinge, die ich als falsch bezeichnet gesehen habe, sind Aussagen wie: ,Die Grooming-Gangs in England sind überwiegend pakistanisch.‘ Das ist wahr. ,Covid-Impfstoffe verhindern Übertragungen nicht vollständig.‘ Ratet mal: das ist wahr. ,Covid ist aus einem Labor entwichen.‘ Die CIA sagt, das ist wahr. ,Zwischen ethnischen Gruppen gibt es durchschnittliche Unterschiede beim IQ.‘ Eine Menge Wissenschaftler sagen, das ist wahr.“

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Trump liebt Rogers´ Stil und nominierte sie zusätzlich zur Chefin von Voice of America. Ihre Unterstützung gilt rechten Kräften: sie trat mit einem Orbán-Berater auf, traf die AfD und Nigel Farages „Reform UK“.

Kritik an der Finanzierung rechtspopulistischer Kreise weist sie zurück. „Die Vorstellung, wir hätten irgendeinen speziellen Schmiergeldtopf für die extreme Rechte, ist eine Lüge“, sagte sie der US-Zeitung „Politico“. Die Förderung von Projekten zur freien Meinungsäußerung sei vielmehr langjährige Praxis.

Rogers’ Strategie stützt sich auf die neue Nationale Sicherheitsstrategie der USA. Darin heißt es, amerikanische Diplomatie müsse „patriotische“ Parteien in Europa unterstützen. Sie selbst wettert gegen das britische und europäische Recht zur Regulierung von Onlineplattformen – das britische Gesetz nannte sie „tyrannisch und absurd“. (mü)

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin

Schreibe einen Kommentar

Die maximale Zeichenanzahl bei Kommentaren ist auf 2000 begrenzt.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert