2,1 Millionen innerhalb eines Jahres: Zuwanderung in die EU explodiert

30. April 2026
2,1 Millionen innerhalb eines Jahres: Zuwanderung in die EU explodiert
International
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Foto: Symbolbild

Berlin. Bundesinnenminister Dobrindt mag sich über weniger Asylanträge freuen – europaweit zeigt sich die Massenzuwanderung vor allem aus nichteuropäischen Ländern aber mit ungebrochener Dynamik. Die Zahl der Migranten in der Europäischen Union ist auf ein neues Allzeithoch gestiegen. Das geht aus einer Untersuchung des Wirtschaftsforschungsinstituts Rockwool Foundation (RF) Berlin hervor. Demnach lebten im Jahr 2025 rund 64,2 Millionen Menschen in der EU, die nicht in der EU geboren wurden – ein Zuwachs von unglaublichen 2,1 Millionen gegenüber dem Vorjahr. Im Jahr 2010 betrug die Zahl noch 40 Millionen.

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Deutschland bleibt dabei das Hauptziel: 18 Millionen im Ausland geborene Einwohner zählt die Bundesrepublik, von denen sich 72 Prozent im erwerbsfähigen Alter befinden. „Das gilt in absoluten Zahlen und in erheblichem Maße im Verhältnis zu seiner Bevölkerung“, erklärt Tommaso Frattini, Leiter des RF-Forschungszentrums und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Mailand.

Die Studie zeigt auch deutliche Unterschiede innerhalb der Union. „Das Gesamtbild ist ungleichmäßiger: die Migration konzentriert sich auf eine kleine Anzahl von Ländern, während die relative Bevölkerung innerhalb der EU stark variiert“, so Frattini. Besonders auffällig ist Spanien: dort stieg die Zahl der im Ausland geborenen Bewohner um rund 700 000 auf insgesamt 9,5 Millionen – der prozentual stärkste Anstieg in der gesamten EU in jüngster Zeit. Als möglicher Grund gilt die aggressive Außenpolitik des früheren US-Präsidenten Donald Trump gegenüber lateinamerikanischen Staaten wie Venezuela.

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Gemessen an ihrer Einwohnerzahl sind auch kleinere EU-Staaten wie Luxemburg, Malta und Zypern überproportional stark von Zuwanderung betroffen. Zugleich nahmen kleinere Länder häufig Migranten auf, bezogen auf ihre Bevölkerungsgröße. „Eine wichtige Erkenntnis ist die ungleiche Zusammensetzung der Herkunftsländer von Asylbewerbern in Europa“, sagt Christian Dustmann, Direktor von RF Berlin. Während die Asylsuchenden in Deutschland überwiegend aus Krisengebieten wie Syrien und Afghanistan stammen, kommt in Spanien ein großer Teil aus Lateinamerika. Italien und Frankreich dagegen weisen ein breiteres Spektrum an Herkunftsländern auf. (mü)

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