Nach zwei Monaten Krieg: Wie gefährlich sind die iranischen Raketenkapazitäten?

29. April 2026
Nach zwei Monaten Krieg: Wie gefährlich sind die iranischen Raketenkapazitäten?
International
0
Foto: Symbolbild

Washington/Teheran. US-Präsident Donald Trump wirkt fast zwei Monate nach dem völkerrechtswidrigen Überfall auf den Iran ratlos und konfus: zwar behauptet er offiziell, der Krieg sei eigentlich gewonnen. Doch die Lage sieht weit weniger rosig aus, sollten die Kamfphandlungen wieder aufflammen. Interne Geheimdienstberichte lassen die Position der US-Streitkräfte als fragil erscheinen. Insider warnen vor einer gefährlichen Fehleinschätzung der Lage.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Präsident Trump verkündete öffentlich, die Raketen- und Drohnenfähigkeiten des Iran seien „dramatisch eingeschränkt“. Waffenfabriken würden „in Stücke gerissen“, es seien nur noch „sehr wenige übrig“. Drei mit den Geheimdiensten vertraute Quellen sagten dem US-Sender CNN jedoch, etwa die Hälfte der iranischen Raketenabschußeinrichtungen sei immer noch einsatzbereit. Auch rund 50 Prozent der iranischen Drohnenkapazitäten – das entspräche Tausenden von Kamikaze-Drohnen – stünden noch zur Verfügung. Eine Quelle warnte: „Sie sind nach wie vor bereit, in der gesamten Region absolutes Chaos anzurichten.“

Hauptgrund für die verbliebene Schlagkraft ist die jahrzehntelange Vorbereitung der Iraner. Sie haben ihre mobilen Abschußrampen in weitverzweigten Tunnel- und Höhlennetzen versteckt. Diese unterirdischen Anlagen erschweren die Zielerfassung für die USA und Israel erheblich. Während israelische Militärs die Zahl der einsatzfähigen Abschußeinrichtungen auf nur noch 20 bis 25 Prozent veranschlagen, weisen US-Geheimdienste darauf hin, daß sich viele davon in unterirdischen Stellungen befinden und deshalb nicht zerstört sein können. Sogar ein Großteil der iranischen Küstenverteidigungsstellungen soll noch unversehrt sein – die USA konzentrierten ihre Luftschläge bisher nicht auf diese Anlagen. Damit bleibt die Straße von Hormus bedroht.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Weitere Unwägbarkeiten betreffen die iranische Marine, die laut Pentagon weitgehend vernichtet sein soll (über 155 beschädigte oder zerstörte Schiffe). Die Seestreitkräfte der Revolutionsgarde verfügen jedoch noch über „Hunderte, wenn nicht Tausende von kleinen Booten und unbemannten Überwasserschiffen“.

Das Weiße Haus weist solche Berichte zurück. Trumps Sprecherin Karoline Leavitt sagte, anonyme Quellen wollten „Präsident Trump angreifen und die unglaubliche Leistung des US-Militärs bei der Erreichung der Ziele der Operation ´Epic Fury´ herabwürdigen“. In Wahrheit ist diese Leistung weit weniger sensationell, als sie vom Weißen Haus dargestellt wird. Nicht ohne Grund hat Trump inzwischen wohl davon Abstand genommen, eine Bodenoffensive zu wagen. (mü)

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin

Schreibe einen Kommentar

Die maximale Zeichenanzahl bei Kommentaren ist auf 2000 begrenzt.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert