Berlin. Die Bundesregierung zieht bei der Herstellung der „Kriegstüchtigkeit“ alle Register. Jetzt soll parallel zum Renteneintrittsalter auch die Altersgrenze für Reservisten der Bundeswehr nach oben geschraubt werden. Bisher lag sie bei 65 Jahren. Ein durchaus sinnvoller Schritt.
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Der neue Präsident des Reservistenverbandes, Bastian Ernst, verlangt eine Anhebung auf 70 Jahre. „Wir sollten die Altersgrenze für Reservisten von 65 auf 70 Jahre erhöhen“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Die Leute bleiben länger fit. Wir sollten diese Ressourcen von Menschen mit Lebens- und Berufserfahrung nicht verschwenden.“ Und weiter: „Wenn wir auf Seiten der Jungen ein Nachwuchsproblem beklagen, dann sollten wir an der anderen Seite der Alterspyramide ebenfalls nachbessern.“
Bislang sind Reservisten nicht verpflichtet, an Wehrübungen teilzunehmen – Arbeitgeber und Reservist müssen zustimmen. Ernst möchte das Freiwilligkeitsprinzip auf Seiten der Arbeitgeber abschaffen: „Sie sollten kein Einspruchsrecht haben, wenn Reservisten zu Übungen eingezogen werden sollen. Die Reservisten selbst sollten wir aber nicht zwingen.“
Bis 2035 will die Bundeswehr auf mindestens 260.000 aktive Soldaten und 200.000 Reservisten wachsen. Die Reserve soll vor allem aus den Männern und Frauen aufgebaut werden, die den neuen Wehrdienst ableisten. Wie viele Reservisten es derzeit gibt, ist laut Ernst unklar. Bekannt sei: acht bis neun Millionen Menschen dienten einst bei der Bundeswehr, rund 60.000 Reservisten sind beordert und damit schnell verfügbar. „Aufgabe der neuen Wehrerfassung wird es jetzt sein, die Zahl genau zu erfassen.“
Bild: Pixabay/gemeinfrei
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