Dank amerikanischer Daten: BKA fahndet nach IS-Mitgliedern in Deutschland

25. April 2026
Dank amerikanischer Daten: BKA fahndet nach IS-Mitgliedern in Deutschland
National
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Foto: Symbolbild

Berlin. Eine Sensation im Kampf gegen den Terror: das Bundeskriminalamt (BKA) verfügt über die Namen von Zehntausenden mutmaßlichen IS-Kämpfern. Einige von ihnen sollen sich nach Deutschland abgesetzt haben und hierzulande das „Stadtbild“ bereichern. Mit einem ausgeklügelten Analyse-System spürt das BKA nun ehemalige Mitglieder der Kopfabschneider-Miliz auf. Denn: aus den USA erhielt die Behörde jahrelang hunderte geheime Listen mit Namen, Kampfnamen und Geburtsdaten, berichten „Süddeutsche Zeitung“, NDR und WDR. Eine arabischsprachige „Hauptgehaltsliste“ umfaßt fast 50.000 Einträge – entdeckt vom US-Militär in Mossul im Irak.

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Unter den Daten, die das US-Militär erbeutet haben will, befinden sich auch IS-Register sowie Listen der Vereinten Nationen und westlicher Geheimdienste. Mindestens sechs IS-Mitglieder wurden in Deutschland bereits verurteilt, berichtet der „Spiegel“. Rund 30 weitere Ermittlungsverfahren laufen. Erst im März nahm das BKA einen irakischen Asylbewerber in Leipzig fest, der mithilfe der Datensätze identifiziert werden konnte. Bislang wurden 75 mutmaßliche IS-Terroristen durch Abgleich mit der Gehaltsliste erkannt. Zudem gleicht die Behörde automatisiert Fotos mit dem Ausländerzentralregister und Polizeidatenbanken ab. Bislang führte das zu knapp 100 Treffern. Weniger als die Hälfte der Namen ist bislang überprüft.

Die Gesamtzahl der Datensätze übersteigt zwei Millionen. Darin vermerkt sind unter anderem ausgehändigte Waffen, Monatssold und Personalnummern. Andere Listen enthalten Angaben über die Anzahl von Sklavinnen einzelner IS-Kämpfer. Auf Betreiben der Bundesrepublik wurden fast 20.000 Namen in das Schengener Informationssystem eingetragen, das Grenzbeamten aus 30 Staaten zur Verfügung steht. Das BKA spricht von „komplexen und aufwendigen“ Auswertungen und einem „fortlaufenden Prozeß“.

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Ziel ist es bei alledem, Aktivisten zu finden, die ihre islamistische Gesinnung nicht abgelegt haben und Anschläge in Deutschland verüben könnten.

Der IS beherrschte in den Jahren nach 2013 große Teile Syriens und des Irak und konnte nach 2015 im wesentlichen durch die russische Luftwaffe weitgehend zerschlagen werden. Viele Terroristen flohen freilich nach Europa – auch nach Deutschland. (rk)

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