Höchste Zeit: IOC verbannt biologische Männer aus dem Frauensport

18. April 2026
Höchste Zeit: IOC verbannt biologische Männer aus dem Frauensport
International
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Foto: Symbolbild

Lausanne. Bei den Olympischen Spielen soll es künftig wieder „normaler“ zugehen – jedenfalls, wenn es nach dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) geht. Dieses will, daß schon ab den nächsten Spielen in Los Angeles (2028) nur noch biologische Frauen als weibliche Sportlerinnen teilnehmen können. Ein Gentest soll alle eventuellen Unklarheiten beseitigen und als Zulassungsvoraussetzung für die Frauenkategorie dienen.

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So sehen es die neuen Teilnahmebestimmungen vor, die das IOC jetzt verabschiedet hat. Ab 2028 dürfen in olympischen Frauenwettbewerben demnach wieder nur ausschließlich biologische Frauen antreten. Ziel sei es, faire Bedingungen zu gewährleisten und zugleich „die Würde aller Athletinnen und Athleten zu wahren“, so das IOC.

Kern der Regelung ist ein einmaliges genetisches Screening auf das SRY-Gen – jener DNS-Abschnitt auf dem Y-Chromosom, der die männliche Geschlechtsentwicklung steuert. Der Test erfolgt per Speichel-, Wangenabstrich- oder Blutprobe und gilt als zumutbar. Die Richtlinie ist nicht rückwirkend und gilt nur für den Spitzensport.

IOC-Präsidentin Kirsty Coventry betonte: „Bereits kleinste physiologische Unterschiede können über Sieg oder Niederlage entscheiden.“ Das Screening stelle kein Urteil über die rechtliche Geschlechtsidentität dar, sondern diene ausschließlich sportlichen Kriterien.

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Ausnahmen wird es künftig kaum mehr geben: nur Athletinnen mit bestimmten Varianten der Geschlechtsentwicklung, etwa der kompletten Androgenresistenz (CAIS), dürfen weiterhin in der Frauenkategorie starten, sofern nachweislich kein leistungssteigernder Vorteil besteht. Sportler mit positivem Testergebnis können in Männer-, gemischten oder offenen Wettbewerben antreten.

Grundlage der Entscheidung ist eine Überprüfung durch eine internationale Expertengruppe aus Sportwissenschaft, Medizin, Ethik und Recht zwischen September 2024 und März 2026. Das männliche Geschlecht biete in kraft-, ausdauer- und schnelligkeitsbetonten Disziplinen einen strukturellen Leistungsvorteil, befand das Gremium sachlich völlig zutreffend. Eine Umfrage unter mehr als 1.100 Athletinnen und Athleten unterstützte laut IOC die Einführung klarer, wissenschaftlich fundierter Regeln.

Die neue Richtlinie ersetzt das Rahmenwerk von 2021. Nationale Olympische Komitees und Verbände sollen die Umsetzung begleiten sowie Aufklärung und psychologische Unterstützung anbieten. Auslöser für die Revision des Regelwerks war der Fall der algerischen „Boxerin“ Imane Khelif im Jahr 2024, die als biologischer Mann beim Frauenboxen angetreten war und – natürlich – eine Reihe von Siegen über ihre biologisch weiblichen Gegnerinnen einfuhr. Mit solchen Entgleisungen ist es nun vorbei. (mü)

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