Berlin-Neukölln. Der Skandal um eine mutmaßliche Vergewaltigung in einem Berliner Jugendzentrum hat nun ein erstes Nachspiel. Das Bezirksamt Neukölln hat die zuständige Sachbearbeiterin des Jugendamtes freigestellt. Ein Sprecher bestätigte den Schritt. Jugendstadträtin Sarah Nagel (Linke) gerät zunehmend unter Druck. Gegen sie wird wegen des Verdachts der Strafvereitelung im Amt ermittelt. Auch die Amtsleiterin ist betroffen .
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Hintergrund ist ein handfester Skandal, der Beobachter an die berüchtigten grooming-Gangs erinnert, die in Großbritannien vor Jahren in einer Reihe von Städten regelrechte Menschenhändler- und Mißbrauchsringe unterhielten. In der Einrichtung an der Wutzkyallee soll eine 16jährige Ende 2025 von einem afghanischen Jugendlichen vergewaltigt worden sein. Später sei sie von einer ganzen Gruppe bedrängt worden. Weder das Jugendzentrum noch das Jugendamt schalteten jedoch die Polizei ein. Die Behörde erfuhr erst durch die Anzeige des Vaters von der Tat .
Nun steht der Vorwurf im Raum, daß die Verantwortlichen die muslimischen Tatverdächtigen nicht stigmatisieren wollten. Ein Schreiben von Mitarbeiterinnen eines Mädchenzentrums, die das Opfer betreuten, spricht von einer befürchteten „Marginalisierung der Tätergruppe“. Die zuständige Jugendamtsmitarbeiterin soll demnach eine Anzeige abgelehnt haben, um einen „Generalverdacht“ zu verhindern.
Landeskriminalamt und Staatsanwaltschaft ermitteln. Auch Verfahren wegen Strafvereitelung im Amt wurden eingeleitet . Die CDU Neukölln hat einen Abwahlantrag gegen Stadträtin Nagel gestellt. Der Jugendclub bleibt geschlossen. (rk)
Bild: Pixabay/gemeinfrei
Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin