Krah auf Koalitionskurs: Um jeden Preis mit der Union ins Bett?

12. April 2026
Krah auf Koalitionskurs: Um jeden Preis mit der Union ins Bett?
National
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Foto: Symbolbild

Berlin. Der AfD-Europaabgeordnete Maximilian Krah gehört zu den schillerndsten Figuren seiner Partei – aber auch zu den unberechenbarsten. Unvergessen ist, wie er im Gespräch mit dem österreichischen Identitären-Chef Martin Sellner für eine Zukunft Deutschlands als ethnischer Flickenteppich warb. Jetzt möchte er die AfD partout koalitionsreif machen. Dafür ist er bereit, erhebliche Zugeständnisse an die Union zu machen.

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„Dank der Brandmauer befindet sich die CDU in einer strategischen Falle“, schreibt Krah auf X. Sobald Teile der Union eine Zusammenarbeit mit der AfD ins Spiel brächten, drohe interner Streit – bis hin zur „Selbstzerstörung“, die er seit 2023 beobachte.

Krah nennt Fragen der Zuwanderung als zentralen Knackpunkt. „Bislang war der Umgang mit den eingebürgerten Migranten der Knackpunkt, über den man jede Kooperation mit uns blockierte“, so der Politiker. Jetzt komme das „Bündnis mit den USA“ als weiterer Konfliktpunkt hinzu. Er forderte deshalb: „Wir müssen schnell Klarheit schaffen, sonst wird die Regierungsbeteiligung 2029 unerreichbar.“

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Doch aus den eigenen Reihen kommt Gegenwind. Thüringens AfD-Landessprecher Stefan Möller weist Krahs Vorstoß mit Nachdruck zurück. Man müsse sich nicht an „#AfD-Hasser, Realitätsleugner & Opportunisten“ anbiedern. In den nächsten Jahren werde man Herausforderungen meistern müssen, „die man nur noch durch das Schlachten heiliger Kühe der späten BRD meistern kann“, ist er sich sicher. Krahs vorgeschlagener Kurs der „Anbiederung & des Appeasement“ würde die Partei schwächen.

Auch auf X formiert sich Ablehnung. Ein Nutzer schreibt: „Die AfD hat keine Brandmauer errichtet, muß also auch nichts einreißen.“ Ein anderer warnt: „Mit Appeasement gewinnt man aber keinen Krieg. Man braucht einen festen Markenkern.“ Natürlich gibt es auch Unterstützung: „Nicht wenige in der Union erkennen ja bereits, wie schädlich die Bündnisse mit Rot-Grün sind und wollen eine Annäherung an die AfD. Man muß diesen Leuten die Hand reichen“, so ein Nutzer. (rk)

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