Prominenter Austritt: BSW-Mitgründerin lobt Tino Chrupalla

7. April 2026
Prominenter Austritt: BSW-Mitgründerin lobt Tino Chrupalla
National
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Foto: Symbolbild

Hamburg. Zaklin Nastic, Mitbegründerin und Vorstandsmitglied des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW), hat genug – sie hat ihren Parteiaustritt erklärt. In einem Schreiben mit der Überschrift „In Hamburg sagt man: ‚Tschüss‘“ rechnet sie schonungslos mit der eigenen Partei ab, besonders mit der Co-Vorsitzenden Amira Mohamed Ali. Nastic war bei der Bundestagswahl 2025 noch Spitzenkandidatin in Hamburg.

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„Genau wegen und gegen diese Katzbuckelei habe ich die Linkspartei damals verlassen und das BSW beim Aufbau unterstützt. Und genau deshalb verlasse ich es jetzt“, schreibt Nastic. Ihre Hoffnungen hätten sich nicht erfüllt. Das BSW habe „viele Vorurteile“ über „Parteipolitik als schmutziges Geschäft“ bestätigt. Die Methoden, mit denen in der Linkspartei gegen Sahra Wagenknecht intrigiert worden sei, seien im BSW „nachgebaut“ worden.

Besonders hart trifft ihre Kritik Mohamed Ali. Diese stehe „für katastrophale Wahlergebnisse, schlechte Ausstrahlung und miserable Außenwirkung in sozialen Medien, aber dafür als grandiose Strippenzieherin – mit der Lizenz zur Einlaßkontrolle“. Ein „Führungsklüngel“ habe „prüfen, aussortieren und blockieren“ lassen. Was geblieben sei, seien „private Machtsicherung und Nährboden für den Karrierismus von Netzwerken“.

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Nastic hadert auch mit der außenpolitischen Ausrichtung der ehedem als Hoffnungsträgerin gehandelten Parteigründung. Sie fragt, warum Wagenknecht Putin „mediengerecht ‚einen Kriegsverbrecher‘“ genannt habe. Statt mit der „gemäßigten AfD“ zu verhandeln, habe die BSW-Führung Koalitionen „mit den extremistischen Aufrüstern in SPD und CDU“ geschlossen. Es fehle an Mut und strategischer Klarheit, etwa bei der Zusammenarbeit mit Friedenskräften. „Immerhin ist es Tino Chrupalla, der den Mut hat, den Abzug der US-Soldaten aus Deutschland zu fordern und nicht die BSW-Spitze, die hier nur herumeiert!“

Wer nicht begreife, „daß man bei zentralen Fragen wie Frieden und Krieg auch über politische Lagergrenzen hinweg zusammenarbeiten“ müsse, habe „weder Rosa Luxemburg noch Willy Brandt, weder moralische Prinzipien noch pragmatische Strategie verstanden“. Der Versuch, es sich mit den etablierten Parteien nicht zu verderben, sei „Verrat am ursprünglichen Anspruch dieser Partei“. (rk)

Bildquelle: Wikimedia/TC2021CC BY-SA 4.0/

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