Wegen Widersetzlichkeit und Illegalen-Schleusung: Italien setzt Schlepper-Schiff fest

7. April 2026
Wegen Widersetzlichkeit und Illegalen-Schleusung: Italien setzt Schlepper-Schiff fest
International
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Foto: Symbolbild

Rom. Die italienische Regierung unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat nach wie vor gegen die Aktivitäten organisierter Schleusergruppen im Mittelmeer zu kämpfen. Dieser Tage nun eine Eskalation: die italienischen Behörden zogen das Schiff der vorgeblichen „Seenotrettungs“-Organisation „Sea-Watch“ für 20 Tage aus dem Verkehr und setzten es fest. Zusätzlich verhängten sie ein Bußgeld in Höhe von 10 000 Euro. „Sea-Watch“ spricht von einem politisch motivierten Schritt, um die zivile Seenotrettung zu sabotieren.

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Die „Sea-Watch 5“ hatte Mitte März rund 100 Menschen an Bord geholt. Nach tagelanger Suche nach einem sicheren Hafen durfte das Schiff schließlich Trapani auf Sizilien anlaufen. Zuvor hatte die italienische Regierung der Besatzung einen weit nördlich gelegenen Liegeplatz zugewiesen – Marina di Carrara liegt mehr als 1100 Kilometer vom eigentlichen Rettungsort entfernt. Die Crew lehnte die Zuweisung mit Verweis auf die unverhältnismäßige Distanz ab.

Hinzu kam, daß sich die Besatzung weigerte, mit libyschen Milizen zusammenzuarbeiten. Diese brächten Migranten nach Angaben von Sea-Watch „in Systeme willkürlicher Haft und Folter zurück“. Die Organisation erklärte, sie befolge keine Anweisungen, die gegen internationales Recht und Menschenrechte verstoßen. Jetzt muß sie die Konsequenzen tragen. (mü)

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