Wegen Iran-Überfall: Spanien verweigert US-Militärflugzeugen den Luftraum – Österreich zieht nach

5. April 2026
Wegen Iran-Überfall: Spanien verweigert US-Militärflugzeugen den Luftraum – Österreich zieht nach
International
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Foto: Symbolbild

Madrid. Die spanische Linksregierung hat den Luftraum für alle US-Militärmaschinen gesperrt, die an den Operationen gegen den Iran beteiligt sind. Betroffen ist auch der Zugang zu den strategisch wichtigen Stützpunkten Rota und Morón, die eigentlich im Rahmen bilateraler Vereinbarungen gemeinsam genutzt werden. Die Regierung in Madrid reagiert damit auf die amerikanisch-israelische Militärkampagne, die sie als völkerrechtswidrig betrachtet.

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Die Anordnung wurde von Verteidigungsquellen bestätigt und gilt auch für Durchflüge von Maschinen anderer europäischer Staaten mit Ziel USA. Ausgenommen sind lediglich Notfälle. Routinemäßige Militärflüge müssen nun einen Umweg nehmen.

Wirtschaftsminister Carlos Cuerpo begründete die Maßnahme im Sender Cadena Ser: „Diese Entscheidung ist Teil der bereits getroffenen Entscheidung der spanischen Regierung, nicht an einem Krieg teilzunehmen oder dazu beizutragen, der einseitig begonnen wurde und gegen das Völkerrecht verstößt.“ Ministerpräsident Pedro Sánchez, einer der schärfsten Kritiker der Angriffe in Europa, hatte die Intervention zuvor als rücksichtslos und rechtswidrig verurteilt.

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Die Sperrung trifft die militärische Logistik der USA empfindlich. Beide Stützpunkte sind seit Jahrzehnten zentrale Drehscheiben für Einsätze im Nahen Osten. Nun muß die US-Armee langjährige Routen umplanen.

Die diplomatischen Spannungen mit Washington nehmen zu. Donald Trump hatte Spaniens Haltung wiederholt angegriffen. Über wirtschaftliche Vergeltungsmaßnahmen wird spekuliert. Madrid zeigt sich unbeeindruckt und bleibt bei seiner Linie: eine Beteiligung am Krieg gegen den Iran komme nicht in Frage.

Inzwischen hat auch Österreich erklärt, seinen Luftraum für US-Überflüge zu sperren. Hauptgrund sei Österreichs Status als neutraler Staat,so ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Wien gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. (mü)

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