Dortmund. Die Stadt Dortmund kämpft mit den Folgen der ungebremsten Zuwanderung. Allein 2025 wurden 11.706 Drittstaatsangehörige neu registriert, im Januar 2026 kamen weitere 981 hinzu. Besonders stark vertreten sind Ukrainer mit 2135 Anmeldungen und Syrer mit 1789.
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Das Amt für Migration wickelte im vergangenen Jahr über 80.000 Termine ab, tatsächlich gab es mehr als 90.000 persönliche Kontakte. Die Verwaltung nennt personelle Fluktuation und unbesetzte Planstellen als Gründe für deutliche Verzögerungen. Zeitweise lagen die Reaktionszeiten bei mehreren Wochen.
Parallel zum ungebremsten Ansturm auf die deutschen Grenzen wächst der Wunsch nach dem deutschen Paß. Auf der Warteliste für Einbürgerungsverfahren stehen derzeit rund 10.000 Personen – allein in Dortmund. Das entspricht einer Kleinstadt. Die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts, die die Mehrstaatlichkeit erleichtert, gab zusätzlichen Schub. Ein Teil der Interessenten ließ sich nach Angaben der Verwaltung „vorsorglich“ registrieren, ohne bereits alle Voraussetzungen zu erfüllen.
Die Stadt setzt nun auf Digitalisierung. Bis spätestens 2027 soll der Großteil der Verwaltungsprozesse online abgewickelt werden – von Anträgen über Terminvergabe bis zur Aktenführung. Im Bereich Einbürgerung läuft bereits ein digitales Verfahren, um die langen Wartezeiten zu verkürzen. (rk)
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