Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: AfD erzielt neues Bestergebnis im Westen

23. März 2026
Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: AfD erzielt neues Bestergebnis im Westen
National
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Foto: Symbolbild

Mainz. Nur zwei Wochen nach dem Erfolg bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg konnte sich die AfD am Sonntag in Rheinland-Pfalz nochmals verbessern und die eigene Rekordmarke weiter nach oben schieben: erstmals kam sie nun auch im Westen auf fast 20 (19,5) Prozent.

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Damit haben die „Blauen“ ihr selbstgestecktes Ziel erreicht, ihren Stimmenanteil mehr als verdoppelt und sich auf Rang drei katapultiert. Künftig wird die AfD im Landtag Untersuchungsausschüsse einberufen können. An der „Brandmauer“ der Etablierten der AfD gegenüber soll sich freilich auch in Rheinland-Pfalz nichts ändern, weshalb Co-Parteichef Tino Chrupalla noch am Wahlabend eine Ansage zum künftigen Kurs machte: „Der Wähler will das, was wir gezeigt haben“, sagte er im ZDF und ließ durchblicken, daß man an der Strategie der Fundamentalopposition festhalten werde. Auch Co-Chefin Alice Weidel kündigte eine „großartige Oppositionsarbeit“ an.

Erst vierzehn Tage zuvor hatte die AfD in Baden-Württemberg mit 18,8 Prozent einen neuen West-Rekord aufgestellt. In Rheinland-Pfalz legte sie noch einmal zu – um fast zwölf Prozent im Vergleich zur vorangegangenen Landtagswahl, als sie auf 8,3 Prozent kam. Von den Medien aufgeblähte Skandale um Filz und Vetternwirtschaft wirkten sich auf das Ergebnis kaum aus.

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Die Demoskopen warten noch mit weiteren Ergebnissen auf. Demnach erzielte die AfD in der Altersgruppe der 30- bis 44jährigen mit 26 Prozent ihr bestes Ergebnis, dicht gefolgt von den 45- bis 59jährigen mit 24 Prozent. Die Forschungsgruppe Wahlen ermittelte zudem, daß die „Blauen“ bei den 18- bis 24jährigen mit 21 Prozent vor Linkspartei und SPD (je 19) landeten. Die meisten Wähler wanderten von der Nichtwählerschaft zur AfD, gefolgt von Überläufern aus Union und Sozialdemokratie.

Für die SPD bedeutet das Ergebnis einen weiteren Nackenschlag. Nach dem Debakel in Baden-Württemberg verlor sie nun auch in Mainz deutlich an Boden, büßte rund neun Prozent ein und fand sich mit 25,8 Prozent auf dem dritten Platz hinter der CDU, die auf gut 30 Prozent kam. Die bisher regierende Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP erlitt zum Teil massive Verluste. Die Liberalen scheiterten mit nur noch zwei Prozent an der Fünfprozenthürde, die Linke verfehlte mit etwas mehr als vier Prozent den Wiedereinzug. (rk)

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