Calgary. Nicht nur hierzulande kommt es während des islamischen Fastenmonats Ramadan vermehrt zur Problemen an Schulen – aus Nordrhein-Westfalen war erst dieser Tage ein Vorfall gemeldet worden, wonach muslimische Kinder ihre nichtmuslimischen Mitschüler gedrängt hatten, ihr Pausebrot ebenfalls nicht zu essen oder gar wegzuwerfen. Jetzt sorgt eine Schule im kanadischen Calgary mit einer fragwürdigen Ramadan-Regelung für Aufruhr.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Die Fairview School richtete während des Fastenmonats zeitweise „essensfreie Zonen“ in der Cafeteria ein. Während jüngere Schüler der Klassen 4 bis 6 nur in der ersten Pausenhälfte in bestimmten Bereichen nichts essen durften, wurde für die Siebt- bis Neuntklässler ein komplettes Eßverbot im Speiseraum während der gesamten Mittagspause verhängt.
Die Schulleitung begründete den Schritt mit der Absicht, fastende muslimische Kinder zu unterstützen. Man wolle „während der Mittagspause ausgewiesene Bereiche ohne Essen bereitstellen“, hieß es in einem Schreiben. Besonders brisant: „An Tagen mit schlechtem Wetter wird der Aufenthaltsbereich für alle Schüler ein essensfreier Bereich sein“, teilte die Schule mit und bedankte sich für die „fortgesetzte Zusammenarbeit bei der Förderung einer inklusiven und fürsorglichen Schulgemeinschaft“.
Der Vorfall weckt Erinnerungen an eine Gesamtschule in Kleve. Dort hatte eine Lehrerin Schülern erst kürzlich aufgetragen, sich beim Essen „wegzudrehen“, um fastende muslimische Mitschüler nicht zu provozieren. (mü)
Bild: Pixabay/Gemeinfrei
Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin