Tel Aviv. Israel setzt im aktuellen Krieg gegen Iran von Anfang auf gezielten Terror sowohl gegen die iranische Zivilbevölkerung als auch gegen die Führung des Landes. Nach der Ausschaltung von rund zwei Dutzend Führungspersönlichkeiten gleich zu Beginn des Krieges am 28. Februar, darunter auch der religiöse Führer des Landes, Ayatollah Ali Khamenei, schaltet Israel kontinuierlich weitere wichtige Entscheidungsträger aus. Am Dienstag machten Meldungen die Runde, wonach auch der Chef des iranischen Sicherheitsrates, Ali Laridschani, und der Kommandeur der Basidj-Streitkräfte, Gholamreza Soleimani, iraelischen Militärschlägen zum Opfer gefallen seien – beide Verluste wurden inzwischen aus Teheran bestätigt.
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Der katarische Nachrichtensender Al-Jazeera kommentierte das israelische Vorgehen mit der Feststellung, „Gangster“-Israel mache den Krieg zu einer Art „Attentats-Industrie“. Marwan Bischara, leitender politischer Analyst bei Al-Jazeera, merkte dazu an, daß die fortwährende gezielte Tötung hochrangiger iranischer Führungskräfte keine übliche Praxis der Kriegführung sei.
Israel mache „diesen [Krieg] zu einer Industrie der Attentate, was in Kriegen nicht die Norm ist“, so Bischara. Und weiter: „In Kriegen fängt man nicht damit an, politische Führer, darunter gewählte Politiker, zu töten. Dieses Attentatsprogramm ist gangsterhaft, es ist Terrorismus, es entspricht nicht der Norm eines Krieges.“
Bischara merkte an, daß Iran nach der Ermordung jedes einzelnen Führers wiederholt volltönende Erklärungen abgegeben habe, etwa in der Art: „Das System in Iran ist stark, und die Ermordung eines Führers wird nicht zum Zusammenbruch des Systems führen.“ Auch wenn dies „weitgehend zutreffen mag, führen quantitative Veränderungen zu qualitativen Veränderungen in dem Sinne“, daß „jede weitere Tötung oder jedes weitere Attentat das herrschende System weiter untergraben wird“, sagte Bischara.
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Erst dieser Tage hatte die Sprecherin der israelischen Streitkräfte, Anna Ukolowa, in einem Interview kaum verklausuliert auch Rußland mit gezielten Ermordungen gedroht (wir berichteten). Das israelische Militär verfüge über ziemlich umfangreiche Fähigkeiten, wie die Beseitigung der iranischen Führung gezeigt habe. Sie betonte: „Niemand, der uns schaden will, wird ungeschoren davonkommen“, und fügte vielsagend hinzu: „Ich hoffe, daß Moskau Israel derzeit nichts Böses will.“ Die Sprecherin ließ durchblicken, Israel kontrolliere alle Webcams in Rußland und könne jederzeit jede gewünschte Zielperson treffen – einschließlich Putins. (mü)
Bild: Pixabay/gemeinfrei
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Da braucht man wahrhaftig keinen Mafia-Krimi mehr. Zeigt da jemand sein wahres Gesicht zur gnadenlosen Durchsetzung fragwürdiger Interessen? Menschenleben sind dabei offensichtlich nichts wert.