Kommunalwahlen in Frankreich: Rechte weiterhin auf dem Vormarsch

17. März 2026
Kommunalwahlen in Frankreich: Rechte weiterhin auf dem Vormarsch
International
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Foto: Symbolbild

Paris. Der Rassemblement National (RN) sorgte in den letzten Monaten vor allem durch den Prozeß gegen die langjährige Vorsitzende Marine Le Pen für Schlagzeilen, der die französische Justiz das passive Wahlrecht entziehen will. Marine Le Pen könnte damit nicht an der nächsten Präsidentschaftswahl teilnehmen.

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Doch jetzt meldete sich der RN mit einem politischen Paukenschlag zurück. Parteichef Jordan Bardella konnte nur Minuten nach der Schließung der Wahllokale die Wiederwahl „von mehreren RN-Bürgermeistern“ bei den Kommunalwahlen am Sonntag bekanntgeben. In Perpignan, Fréjus, Beaucaire und Hénin-Beaumont siegten die Kandidaten des RN bereits im ersten Durchgang. „In den Gemeinden, die wir leiten, haben wir bewiesen, daß eine Politik des gesunden Menschenverstands und der Ordnung – sowohl auf der Straße als auch in den Finanzen – das tägliche Leben der Franzosen konkret verbessern kann“, verkündete Bardella.

Marine Le Pen sprach von einem „immensen Sieg für unsere Bewegung“. In Toulon liegt RN-Kandidatin Laure Lavalette mit knapp 40 Prozent vorn, in Nizza zeichnet sich ein Erfolg für Le Pens Bündnispartner Eric Ciotti ab. Der ehemalige Republikaner-Chef, der 2024 einen Wahlpakt mit dem RN schloß und dafür aus seiner Partei ausgeschlossen wurde, kommt auf etwa 41 Prozent und liegt damit klar vor Amtsinhaber Christian Estrosi.

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Bardella rief zur Unterstützung der „patriotischen Kandidaten“ im zweiten Wahlgang auf und reichte der „ernsthaften Rechten“ die Hand. Wenn es gelte, die Linke zu verhindern, sei es wichtig, „unsere Werte zu verteidigen“, so der Parteichef.

Die Wahlbeteiligung lag mit etwa 58 Prozent höher als vor sechs Jahren. Sozialistenchef Olivier Faure zeigte sich besorgt, daß davon vor allem der RN profitieren könnte und „die extreme Rechte im Aufwind liegt“. Macrons Präsidentenpartei „Renaissance“ existiere auf kommunaler Ebene nicht mehr. (mü)

Bild: pixabay/gemeinfrei

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