Kommunalwahl in Hessen: AfD jetzt auch in Westdeutschland kräftig im Aufwind

17. März 2026
Kommunalwahl in Hessen: AfD jetzt auch in Westdeutschland kräftig im Aufwind
National
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Foto: Symbolbild

Wiesbaden. Der Aufwärtstrend hält an: die AfD hat sich auch bei den hessischen Kommunalwahlen am Sonntag weiter etabliert und wurde in mehreren Gemeinden sogar stärkste Kraft – für westdeutsche Wahlkreise ist das sensationell. Mit Stand vom Dienstag erreichten die „Blauen“ landesweit 15,9 Prozent – ein Plus von 9,1 Prozent – und sind damit nun drittstärkste politische Kraft. Der Politikwissenschaftler Reiner Becker von der Universität Marburg bezeichnete die Wahl als „weiteren Meilenstein in der Etablierung der AfD in Hessen“.

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Ihre stärksten Ergebnisse erzielte die AfD im ländlichen Raum. „Man sieht mit Blick auf die Hessenkarte, daß die AfD in den Universitätsstädten unterdurchschnittlich ist oder auch in den Großstädten“, resümiert Becker. Allerdings könne sich in einzelnen Stadtteilen ein differenzierteres Bild zeigen.

Schon jetzt steht freilich fest, daß die Zugewinne die lokale Zusammenarbeit in den Kommunalparlamenten verändern werden. „Wir haben es vielerorts mit wesentlich größeren AfD-Fraktionen zu tun, teils sind sie dreimal so groß wie zuvor“, diagnostiziert Becker. Es werde spannend zu beobachten sein, wie die anderen Fraktionen darauf reagieren. Becker glaubt vor den Folgen für die politische Kultur warnen zu müssen. Die AfD bringe ein „Gift der Polarisierung“ in die Rathäuser und Gemeindeparlamente, suggeriert er.

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Außer der AfD gibt es noch einen unbestrittenen Sieger: die NPD-Nachfolgepartei „Die Heimat“. Sie trat nur in drei Kommunen an, erzielte dort aber erdrutschartige Zugewinne. In Leun im Lahn-Dill-Kreis kam sie laut Trendergebnis auf 15 Prozent, in Altenstadt im Wetteraukreis auf 12,7 Prozent.

Die AfD errang in mehreren hessischen Gemeinden die Spitzenposition. In Biebesheim am Rhein (Kreis Groß-Gerau) erreichte sie 27,5 Prozent, in Greifenstein (Lahn-Dill-Kreis) 27,3 Prozent. In Brombachtal im Odenwald stimmten 27,2 Prozent für die AfD, in Erlensee im Main-Kinzig-Kreis 25,9 Prozent. Im mittelhessischen Büdingen kam die Partei auf 25,4 Prozent. Damit wäre sie sowohl in Erlensee als auch in Büdingen stärkste Kraft im Kommunalparlament. (rk)

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