Bern. Eine wegweisende Volksentscheidung: die Schweizer haben am Sonntag unter anderem über das Bargeld abgestimmt – in den meisten westlichen Ländern ein umstrittenes Thema, weil die Politik der Banken und Regierungen auf eine schleichende und schrittweise Abschaffung des Bargelds hinausläuft. Die Eidgenossen geboten dieser Entwicklung jetzt beherzt Einhalt: sie verankerten das Bargeld in der Verfassung.
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Künftig heißt es in Artikel 99 der Bundesverfassung, der Franken sei die Landeswährung und die Nationalbank müsse die Versorgung mit Banknoten und Münzen sicherstellen. Rund 73 Prozent der Stimmberechtigten folgten einem entsprechenden Vorschlag der Regierung in Bern. Bislang war diese Frage lediglich auf Gesetzesebene geregelt.
Den Anstoß für die Verfassungsänderung gab eine Initiative unter dem Motto „Ja zu einer unabhängigen, freien Schweizer Währung mit Münzen oder Banknoten (Bargeld ist Freiheit)“. Hinter dem Begehren stand Richard Koller, früherer Parteisekretär der nationalkonservativen SVP, der sich in der Corona-„Pandemie“ als Impfkritiker einen Namen machte. Auch er wird von der berechtigten Sorge umgetrieben, daß das Bargeld eines Tages ganz verschwinden könnte. Koller und seine Mitstreiter wollten deshalb mehr als nur eine Bestandsgarantie. Sie forderten unter anderem, daß der Franken nur mit Zustimmung von Volk und Kantonen durch eine andere Währung ersetzt werden dürfe. Der Bundesrat hielt diesen Vorstoß für überzogen und konterte mit einem eigenen, schlankeren Entwurf. Dieser setzte sich am Ende durch.
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Das Votum zeigt dennoch, wie sehr das Thema auch bei den Eidgenossen die Menschen beschäftigt. In der Schweiz wirkt dabei die Erinnerung an die Zeit der Negativzinsen (2014 bis 2022) nach. Viele Schweizer legten sich damals aus Protest gebündelte Scheine zu Hause unter die Matratze, der Tausend-Franken-Schein war dabei besonders beliebt. (mü)
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