Gefährliches Spiel: Eine Atombombe für Kiew?

1. März 2026
Gefährliches Spiel: Eine Atombombe für Kiew?
International
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Foto: Symbolbild

Moskau/London/Paris. Rußlands Auslandsgeheimdienst SWR erhebt schwere Vorwürfe: London und Paris arbeiteten aktiv daran, der Ukraine eine Atombombe zu verschaffen. „Die britischen und französischen Eliten sind (…) nicht bereit, eine Niederlage hinzunehmen“, heißt es in einer Mitteilung der Behörde. Man gehe davon aus, daß die Ukraine mit einer ‚Wunderwaffe‘ versorgt werden müsse. Kiew könne vorteilhaftere Bedingungen für ein Kriegsende beanspruchen, wenn es über eine Atom- oder zumindest eine schmutzige Bombe verfüge.

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Nach SWR-Informationen habe „Berlin vernünftigerweise auf die Teilnahme an diesem gefährlichen Abenteuer verzichtet“. London und Paris hingegen trieben die geheime Übergabe von Bauteilen, Ausrüstung und Technologien voran. Als eine Option werde der französische TN75-Kleinsprengkopf der U-Boot-gestützten Rakete M51.1 betrachtet.

Der Geheimdienst betont: „Die Briten und die Franzosen begreifen, daß ihre Absichten eine grobe Verletzung des Völkerrechts, vor allem des Atomwaffensperrvertrags, bedeuten.“ Deshalb seien die Anstrengungen darauf gerichtet, das Entstehen der Atomwaffe als ukrainische Eigenentwicklung erscheinen zu lassen. Das „extrem gefährliche Vorhaben“ zeuge davon, daß man den Bezug zur Realität verloren habe.

In New York wies der britische UN-Botschafter Stephen Doughty die Anschuldigungen umgehend zurück: „Die Behauptung ist eine glatte Lüge. Er sagt, wir hätten den Bezug zur Realität verloren – er ist es, der den Bezug zur Realität verloren hat.“ Großbritannien bleibe dem Nichtverbreitungsvertrag voll verpflichtet. Frankreichs UN-Gesandter Jerome Bonnafont pflichtete bei: „Das ist eine Lüge, rein und einfach, ohne jede Tatsachengrundlage. Frankreich wird niemals seine Verpflichtungen verletzen.“

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Rußlands Ex-Präsident Dmitri Medwedew drohte unterdessen auf Telegram: Sollte es zu einem solchen Transfer kommen, müßte Rußland „alle verfügbaren Mittel einsetzen, einschließlich taktischer Atomwaffen, gegen Ziele in der Ukraine – und wenn nötig auch gegen die Lieferländer“. (mü)

Bildquelle: Pixabay/gemeinfrei01

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