US-Politik macht´s möglich: 15.000 IS-Verbrecher wieder auf freiem Fuß

27. Februar 2026
US-Politik macht´s möglich: 15.000 IS-Verbrecher wieder auf freiem Fuß
International
0
Foto: Symbolbild

Damaskus. Experten und Beobachter hatten genau davor gewarnt: in Syrien sind jetzt Tausende radikale Islamisten wieder auf freiem Fuß. Die neue Führung in Damaskus hat das berüchtigte Lager Al-Hol, das jahrelang von kurdischen Milizen bewacht wurde, geöffnet. Washington ließ seine kurdische Verbündeten fallen und hofiert nun das HTS-Regime unter dem früheren Terroristen al-Dscholani, der sich nun Ahmed al-Scharaa nennt. Das ist das Resultat eines jahrelangen Abenteuers.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) hatten unzählige IS-Mitglieder und deren Familien im Lager Al-Hol unter Bewachung. Doch mit dem Machtwechsel in Damaskus änderte sich die Lage schlagartig. US-Geheimdienste bestätigen nun, was viele befürchteten: die neuen Herren in Damaskus machen gemeinsame Sache mit den alten Feinden. „Die syrischen Regierungstruppen, die derzeit für das Lager Al-Hol zuständig sind, haben die Tore geöffnet und lassen so viele ISIS-Mitglieder und ihre Familien frei und transportieren sie ab, wie sie nur können“, berichtet ein Beobachter vor Ort. Es handle sich um eine „geplante und koordinierte Aktion“. Die Rede ist von rund 15.000 IS-Kämpfern, die jetzt wieder frei herumlaufen.

Jahrelang pumpte die CIA unter dem Codenamen „Operation Timber Sycamore“ über eine Milliarde Dollar Steuergelder nach Syrien, um den früheren Präsidenten Assad zu stürzen. Das Ergebnis ist ein Trümmerhaufen. Anstatt einer säkularen Regierung sitzt heute mit Abu Mohammed al-Dscholani der Anführer der „Hayat Tahrir al-Sham“ (HTS) im Präsidentenpalast – im Grunde Al-Qaida mit Anzug und Krawatte. Die kurdische SDF, die jahrelang den Kopf für den Westen hingehalten hatte, wurde von Washington fallengelassen wie eine heiße Kartoffel. Ihr Rückzug schuf ein Vakuum, in das nun die Islamisten vorrücken.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Al-Hol galt schon lange als Brutstätte des Terrors. Sicherheitsexperten warnten unermüdlich, daß dort die nächste Generation von Gotteskriegern heranwächst. Jetzt sind diese Leute frei. Unter dem Schutz des HTS-Regimes können sie wieder gegen ethnische und religiöse Minderheiten vorgehen. Berichten zufolge sollen die IS-Gefangenen die anrückenden HTS-Truppen als „Befreier“ begrüßt haben.

Die von langer Hand geplante Regime-Change-Aktion, die schon zu Zeiten des „Arabischen Frühlings“ anlief, hat das einst stabile Syrien nicht nur ins Chaos gestürzt und unzählige Menschen das Leben gekostet. Sie hat vor allem den Aufstieg islamistischer Terroristen begünstigt. Was bleibt, ist ein Scherbenhaufen – und Tausende freigelassene IS-Kämpfer, die nun wieder zuschlagen können. Nicht wenige von ihnen werden sich auf den Weg nach Deutschland machen, wo man nicht nur ein angenehmes Leben auf Kosten der Steuerzahler führen, sondern auch nach Belieben messern, schlägern und vergewaltigen kann, ohne dafür ernsthaft belangt zu werden. (mü)

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin

Schreibe einen Kommentar

Die maximale Zeichenanzahl bei Kommentaren ist auf 2000 begrenzt.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert