Das Epstein-Rätsel: Ein Todesfall, der nicht in den Kalender paßt

18. Februar 2026
Das Epstein-Rätsel: Ein Todesfall, der nicht in den Kalender paßt
International
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Foto: Symbolbild

New York. Die vom US-Justizministerium freigegebenen Epstein-Dokumente sind für immer neue Überraschungen gut. Unter den Millionen Seiten freigegebener Justizakten findet sich der Entwurf einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Manhattan, die Epsteins Tod bereits für den 9. August 2019 vermeldet – einen Tag, bevor der Multimillionär und verurteilte Sexualstraftäter offiziell leblos in seiner Gefängniszelle entdeckt wurde . Der Text entspricht der späteren Version des damaligen US-Staatsanwalts Geoffrey Berman, wonach das Gefängnis früher am Tag bestätigt habe, daß „Epstein bewußtlos in seiner Zelle aufgefunden und kurz darauf für tot erklärt“ worden sei. Offizielle Gefängnisaufzeichnungen datieren den Fund jedoch auf den Morgen des 10. August .

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In den sozialen Netzwerken macht nun die Behauptung die Runde, Epstein habe das Metropolitan Correctional Center in Wirklichkeit lebend verlassen. Ein Justizvollzugsbeamter namens Roberto Grijalva soll unter dem Pseudonym „4Chan“ bereits am Todestag anonym gepostet haben, Epstein sei nachts in Handschellen im Rollstuhl aus der Zelle und in einen Transporter verladen worden. Die nun veröffentlichten Unterlagen identifizieren Grijalva tatsächlich als Autor jenes Beitrags. Bankunterlagen, die im Zuge einer Vorladung der Citibank beschafft wurden, brachten seinen Namen ans Licht. Eine interne Gefängnisnotiz von Grijalva vom 12. August 2019 befaßt sich mit Epsteins Unterbringungssituation am Vortag seines Todes.

Die Gefängnisbehörden selbst dokumentierten eine rätselhafte Beobachtung. Auf Überwachungsvideos vom Abend des 9. August ist eine orange-farbene Gestalt zu sehen, die eine Treppe zu Epsteins Zellentrakt hinaufsteigt. Das Büro des Gefängnis-Generalinspektors deutete die Erscheinung als einen Beamten mit orangefarbener Bettwäsche. Unabhängige Forensiker widersprechen: die Gestalt trage einen orangefarbenen Gefängnisoverall – möglicherweise Epstein selbst auf dem Weg in die Freiheit.

Die Obduktionsakte bleibt unterdessen eindeutig: Tod durch Erhängen, Selbstmord. Doch das falsche Datum, der mysteriöse Beamte und die just im „richtigen“ Augenblick ausgefallene Überwachungskamera nähren anhaltende Zweifel an der offiziellen Version. (mü)

Bild: Wikimedia/Federal Bureau of Investigation https://www.justice.gov/epstein/doj-disclosures /gemeinfrei

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2 Kommentare

  1. Mark sagt:

    Bei den einflussreichen Verbindungen eines Epstein ist es durchaus möglich, dass die Legende von seinem Selbstmord eine Lüge fürs breite Publikum war. Für Geheimdienste und hohe Polizeidienststellen existieren Gefängnismauern übrigens nicht. Und es wäre nicht das erste Mal, dass solche Manöver durchgezogen werden. Offiziell für tot erklärt, hinterher für den neuen Aufenthaltsort ein neuer Name, neue Identität und ein neuer Lebenslauf als Legende. Geheimdienste haben nicht umsonst ihre professionellen Fälscher-Werkstätten.

  2. Robin Hood sagt:

    Wer an einen Selbstmord von Epstein glaubt,glaubt auch an den Weihnachtsmann und den Osterhasen.
    Da dieser Mann für die etablierten,perversen Kreise in aller Welt zu einem großen Risiko geworden war,hat man sich eben etwas “ einfallen“ lassen.
    Das bis jetzt veröffentlichte Material ist deshalb nur die Spitze eines Eisberges.
    Da selbst israelische Politiker anscheinend verwickelt waren, glaube ich nicht an einen Selbstmord sondern an eine gezielte Tötungsaktion der CIA oder des Mossad.
    Jetzt wird wieder alles vertuscht, man sucht jetzt kleine „Bauernopfer“ der perversen Gesellschaft,die großen Fische werden wie immer verschont oder von der verlogenen Politik gedeckt.
    Das Ganze nennt sich dann teuflische Intelligenz.

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