Arnsberg. In Arnsberg-Neheim ist die sogenannte Regenbogentreppe zum zweiten Mal zum Ziel einer Farbattacke der besonderen Art geworden. Unbekannte überstrichen am ersten Februar-Wochenende die in Regenbogenfarben gehaltenen Stufen, die bei einer Schüleraktion des Gymnasiums Laurentianum im Sommer 2025 so bemalt worden waren, flächendeckend mit Schwarz-Rot-Gold. Die Stadtverwaltung wertet dies als Sachbeschädigung und zeigte den Vorfall an.
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Im grün-linken Lager herrscht darüber helle Aufregung. Verena Verspohl, Fraktionssprecherin der Grünen, verurteilte die Tat als „rechtsextreme Aussage“. Auf Instagram stellte sie klar: „Eine Regenbogentreppe über Nacht in Schwarz-Rot-Gold übersprühen ist eine klare rechtsextreme Aussage gegen Vielfalt, Queers und eine bunte Gesellschaft, pro Nationalismus.“ Sie fügte hinzu, im privaten Raum sei jede Form des Patriotismus in Ordnung, doch der öffentliche Raum dürfe nicht so vereinnahmt werden.
Auch Bürgermeister Ralf Paul Bittner (SPD) zeigte sich zeitgeistkonform und sagte, die Treppe stehe für „Offenheit, Vielfalt und gegenseitigen Respekt“. Jede unbefugte Übermalung stelle eine Beschädigung öffentlichen Eigentums dar, unabhängig vom Motiv. Er verwies darauf, daß die Nationalflagge für „Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Würde des Menschen“ stehe und nicht gegen andere Werte ausgespielt werden dürfe.
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Der AfD-Politiker Uwe Schulz sieht es anders und widersprach der Grünen-Fraktionssprecherin: „Liebe Verena Verspohl, das hier ist Deutschland, nicht ´Fantasy World´. Im steuerfinanzierten öffentlichen Raum möchten die meisten Bürger nicht permanent mit links-woker Ideologie und Symbolik genervt werden.“ Und: „Unsere Farben sind nun mal Schwarz Rot Gold!“
Mitarbeiter der Stadtwerke haben inzwischen die Nationalfarben wieder entfernt und die Regenbogenstufen wiederhergestellt. Bereits zwei Tage nach der ursprünglichen LGBT-Bepinselung im vergangenen Sommer war die Treppe erstmals mit schwarzer Farbe übermalt worden. (rk)
Bild: Pixabay/gemeinfrei
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