Für Orbán ist die Ukraine jetzt „Feind Ungarns“

14. Februar 2026
Für Orbán ist die Ukraine jetzt „Feind Ungarns“
International
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Foto: Symbolbild

Budapest/Kiew. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat einmal mehr mit deutlichen Worten gegen die Ukraine Stellung bezogen. Auf einer regierungsnahen Veranstaltung in Szombathely bezeichnete er das Nachbarland öffentlich als Feind.

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Orbán hat dafür gute Gründe und sagte: „Wer fordert, daß wir Abstand von billigem russischem Gas nehmen, ist ein Feind Ungarns – also ist auch die Ukraine unser Feind.“ Erst kurz zuvor hatte der EU-Rat Pläne verabschiedet, den Import von russischem Gas bis 2027 vollständig einzustellen. Ungarn und die Slowakei haben diese Entscheidung bereits vor dem Europäischen Gerichtshof angefochten. Darüber hinaus bedroht Kiew die ungarische Energieversorgung aber auch ganz handgreiflich: erst im August 2025 hatte die Ukraine die Druschba-Ölpipeline angegriffen, die Ungarn und die Slowakei mit russischem Öl versorgt, und den Öl-Nachschub dadurch unterbrochen.

Orbán bekräftigte auch gleich erneut seine strikte Ablehnung eines EU-Beitritts der Ukraine. Eine solche Annäherung würde sein Land direkt in den Konflikt hineinziehen, warnte er. „Die Ungarn sollten keine militärische oder wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den Ukrainern anstreben, denn sie ziehen uns in einen Krieg hinein“, sagte Orbán. Seine Regierung werde alles unternehmen, um dies zu verhindern.

Seit Jahren blockiert Ungarn regelmäßig EU-Hilfen für die Ukraine und gemeinsame Sanktionen gegen Rußland. Kritiker werfen der Regierung in Budapest vor, mit diesem Kurs die europäische Einheit zu schwächen. Orbán begründet seine Haltung allerdings mit vorgeblichen ungarischen Lebensinteressen. (mü)

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